MotoGP 2013

— 27.02.2013

Lorenzo: "Wichtig sind Longruns"

Jorge Lorenzo beeindruckte am zweiten Testtag in Sepang: Der Weltmeister konnte mit seiner neuen Yamaha ein konstant hohes Tempo fahren



Der zweite Tag in Sepang stand ganz im Zeichen von Jorge Lorenzo. Der Weltmeister diktierte das Tempo und löste seinen Honda-Konkurrenten Dani Pedrosa an der Spitze der Zeitenliste ab. Lorenzo drehte insgesamt 58 Runden und wurde in 2:00,282 Minuten gestoppt. Beeindruckend war vor allem seine Konstanz, denn er konnte viele Runden mit dieser Zeit fahren. Das gelang bisher keinem anderen Fahrer. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Pace, denn ich bin zwar einige Runden in 2:01 Minuten gefahren, aber die meisten waren 2:00 Minuten. Das war sehr positiv", sagt der Spanier gut gelaunt.

"Es war sehr gut. Die Strecke war überraschenderweise viel besser als gestern. Ich bin um 1,5 Sekunden schneller gefahren und ich glaube, dass ich meinen persönlichen Rekord hier geschlagen habe. Ich bin sehr zufrieden. Wir haben die Abstimmung des Motorrades auch deutlich verbessert. Ich bin stärker als beim ersten Test." In welchem Bereich ist die neue Yamaha M1 ein Fortschritt? "Bei der Beschleunigung sind wir etwas besser", merkt Lorenzo an. Über den Motor will er aber nicht viel verraten: "Kleine Details sind besser. Zudem fahre ich auch besser."

"Die Strecke war besser und alle haben sich gesteigert. Wir haben weiter an der Abstimmung gearbeitet. Es war nichts Besonderes." Große technische Neuheiten gibt es bei Yamaha bei diesem Test nicht. "Wenn man etwas Neues probiert und die Rundenzeit nicht besser wird, dann kann man nicht zufrieden sein. Die Zeit ist der beste Indikator für deine Performance", weiß Lorenzo. Seine Konstanz ist bereits sehr stark. Am Donnerstag will der Spanier eine Renndistanz absolvieren. "Ich möchte morgen einen Longrun fahren, denn beim letzten Mal konnte ich das nicht tun. Dann werde ich sehen, wie sich die Reifen verhalten."

Wäre es auch möglich unter zwei Minuten zu bleiben? "Es hängt von deiner perfekten Runde ab und von der Strecke. In der Früh ist vielleicht eine Runde unter zwei Minuten möglich. Das ist mir aber nicht wichtig. Wichtig sind Longruns in 2:00 Minuten", streicht er hervor. Bis zum Saisonauftakt in Katar Anfang April wird sich das Motorrad noch verändern. "Wir werden ein stärkeres Motorrad haben. Wenn wir mit diesem Motorrad starten, dann sind wir besser als 2012. Wir müssen uns aber weiter bei der Beschleunigung verbessern."

Ein Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung steht den Yamaha-Fahrern noch nicht zur Verfügung. "Im Moment ist das Getriebe noch nicht fertig. Ich weiß nicht, ob wir es noch in diesem Jahr haben werden. Sie wissen noch nicht, wann es fertig ist." Arbeitet Yamaha an diesem Getriebe? "Ich schätze. Sie sprechen nicht viel darüber. Ich weiß es nicht genau", gibt sich Lorenzo zugeknöpft.

Fotoquelle: Yamaha

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