Die Formel 1 eröffnete im vergangenen November die neue Rennstrecke in Texas

MotoGP 2013

— 11.03.2013

Die ersten Tests in Austin stehen an

Honda, Yamaha und Stefan Bradl testen in dieser Woche auf dem neuen "Circuit of the Americas" in den USA - Ducati verfolgt einen anderen Testplan

Ab Dienstag heulen auf dem neuen "Circuit of the Americas" zum ersten Mal MotoGP-Motoren auf. Bis Donnerstag finden auf dem neuen Kurs private Testfahrten statt. Anwesend sind die beiden Werksteams von Honda und Yamaha. Neben Dani Pedrosa und Marc Marquez sowie Jorge Lorenzo und Valentino Rossi wird auch Stefan Bradl mit seiner LCR-Mannschaft in Texas arbeiten. Ursprnglich hatte nur Honda diesen Test geplant, um sich auf das Rennen, das am 21. April stattfindet, vorzubereiten. Um keinen Erfahrungsnachteil zu haben, schloss sich Yamaha dem Konkurrenten an. So ein Test kostet natrlich Geld, weshalb sich die Privatteams nicht auf die Reise in die USA machen.

Auch Ducati wird nicht in Austin testen. Fr das Werksteam aus Italien stehen derzeit andere Prioritten im Vordergrund, denn die Chance auf den WM-Titel ist uerst gering. Die letzten offiziellen Wintertestfahrten vor dem Saisonauftakt in Katar finden vom 23. bis 25. Mrz im spanischen Jerez statt. Dort werden alle Teams vor Ort sein. Ducati wird dann in Jerez die neuesten Entwicklungen ausprobieren. "Die berlegung war, dass wir neue Teile lieber in Jerez testen", gibt Ducati-Motorsportchef Bernhard Gobmeier bei 'Motor Cycle News' Auskunft.

Austin ist fr alle Neuland, weshalb es nicht dafr geeignet ist Vergleichstests mit neuen Teilen anzustellen. In Jerez wurden schon unzhlige Kilometer abgespult und Referenzdaten sind vorhanden. Auch die Honda- und Yamaha-Fahrer sehen den Test in erster Linie als Chance an, die Strecke zu lernen und die Abstimmung anzupassen. Auch Bridgestone wird beim Test anwesend sein, denn noch ist das Reifenkontingent fr den Grand Prix nicht festgelegt. Anhand der Testdaten werden die Mischungen bestimmt werden.

Wrde Ducati am Test teilnehmen, dann wrden sicher Erkenntnisse gewonnen werden, doch Gobmeier legt die Ressourcen lieber auf das normale Testprogramm. "Die Fahrer wrden vielleicht einen Vorteil von zwei Zehntelsekunden haben, wenn sie die Austin-Strecke lernen knnten. Wir sind aber nicht zwei Zehntelsekunden hinter Lorenzo", schtzt der Deutsche die Situation realistisch ein. "Wren wir das, dann htten wir auch am Test teilgenommen."

"Der Austin-Test htten den Fokus auf unser Testprogramm allerdings verwssert. Auerdem wre er auch teuer. Statt das Geld fr so einen geringen Vorteil auszugeben, stecke ich es lieber in die Entwicklung."

Fotoquelle: xpbimages.com

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Formel 1 USA

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