Bisher gleicht die neue Ducati größtenteils der Maschine aus dem Vorjahr

MotoGP 2013

— 17.03.2013

Hayden: "Genug in der Pipeline"

Der langjährige Ducati-Pilot begrüßt die Umstrukturierung des Satelliten-Teams und betont, dass jeder Mitarbeiter bereit ist, die Herausforderung anzunehmen

Um schneller voranzukommen, hat sich Ducati entschlossen, 2013 mit vier Werksmaschinen anzutreten. Standen 2012 noch eine Pramac- und eine Cardion-Ducati in der Startaufstellung, so wird das Pramac-Team ab 2013 zwei Werks-Desmosedicis einsetzen, die von der Spezifikation den Motorrädern des Werksteams entsprechen sollen.

"Ich würde behaupten, dass Ducati bereits in den vergangenen Jahren ziemlich eng mit den Satelliten-Teams zusammengearbeitet hat. Die Ingenieure waren die gleichen. In diesem Jahr sind alle vier Motorräder absolute Werks-Maschinen, die mit Werks-Engagement betrieben werden", erklärt Nicky Hayden, der auch 2013 im Werksteam fahren wird. Der US-Amerikaner begrüßt die Entscheidung von Ducati, vier gleiche Motorräder an den Start zu schicken.

"So etwas brauchen wir. Dadurch können wir uns entwickeln und mehr Daten und Feedbacks von unterschiedlichen Fahrstilen sammeln. Es wird für die Ingenieure nützlich und wichtig sein", fügt er hinzu. "Ich weiß, was Dovi und ich machen und ich weiß, dass Ben ein paar andere Kommentare abgegeben hat. Andrea ist ebenfalls einzigartig, weil er keine MotoGP-Erfahrung hat. All das, was er sagt, ist ziemlich unverwaschen und einzigartig."

"Dovi und Ben haben viel Erfahrung, weil sie von Yamaha kommen. Und bereits davor hatte Dovi einige Jahre bei Honda verbracht", bemerkt der MotoGP-Champ von 2006, der mit Abstand die meiste Erfahrung mit der Desmosedici hat. "Ich habe Referenzen bei Ducati. Meine Daten können mit den vergangenen Jahren verglichen werden."

"Sie haben eine tolle Gruppe und ein Fahreraufgebot mit unterschiedlichen Hintergründen. Wir können also alle Bereiche abdecken. Wir wissen, dass wir viel Arbeit vor uns haben. Doch jeder möchte sich dieser Herausforderung stellen. Ich glaube an Ducati und unsere Sponsoren. Ich weiß, dass es nicht einfach wird zu Beginn der Saison. Besonders weil die Lücke so groß ist. Die Zeit ist nicht auf unserer Seite, was unglücklich ist. Doch es gibt genug gute Dinge in der Pipeline. Ich hoffe, dass wir schnell Fortschritte machen können und eine erfolgreiche Saison haben", so Hayden.

Fotoquelle: Ducati

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