Dani Pedrosa ist noch kein besonders großer Fan von dem Kurs in Texas

MotoGP 2013

— 18.03.2013

Pedrosa über Austin: "Merkwürdige Kurven"

Die Charakteristik des Cicuit of the Americas ist laut Dani Pedrosa nicht gerade optimal für die MotoGP - Spitze Kurven gestalten die Linienwahl schwierig

Die Werksteams von Honda und Yamaha sowie Stefan Bradl haben sich den Luxus gegönnt und zwischen dem zweiten Sepang-Test und dem finalen Vorsaison-Test in Jerez einen zusätzlichen Stopp in den USA einzulegen. Auf dem neuen Kurs in Austin sammelten Dani Pedrosa, Marc Marquez, Jorge Lorenzo, Valentino Rossi und Bradl Erfahrungen, um beim zweiten Rennen der Saison besser gerüstet zu sein. Die großen Zeitunterschiede ließen bereits erahnen, dass der spektakuläre Kurs für die Motorrad-Piloten alles andere als einfach zu bewältigen ist. Das bestätigt Honda-Pilot Pedrosa im Interview.

Frage: "War der komplett neue Kurs eine Art frischer Wind, nachdem sonst immer auf bekannten Strecken gefahren wurde?"
Dani Pedrosa: "Es ist ein komplett anderer Kurs. Er hat ein Layout, dass sehr an den Formel-1-Stil erinnert. Es ist schwierig, das Motorrad an einige merkwürdige Kurven anzupassen. Wir konnten aber immerhin ein paar Runden absolvieren und erkennen, dass der Kurs nicht mit den europäischen Kursen zu vergleichen ist, an die wir gewöhnt sind."

Frage: "Welche Charakteristik hat der Kurs?"
Pedrosa: "Der Asphalt ist neu und in einem guten Zustand. Die Kurven sind etwas seltsam - besonders die Haarnadeln, die ziemlich stark hervortreten. Wir Fahrer sind an Kurven mit solch spitzen Scheitelpunkten nicht gewöhnt. Motorräder sind in Kurven nicht mit Autos zu vergleichen, deshalb ist es schwierig, die optimale Linie zu finden. Wir haben versucht, uns so gut wie möglich darauf einzustellen."

Frage: "Ähnelt der Circuit of the Americas am ehesten Schanghai?"
Pedrosa: "Nein, nicht so richtig. Schanghai hat rundere Kurven. Dort gibt es nur eine scharfe Haarnadelkurve, doch die anderen Kurven sind angenehm und flüssig."

Frage: "Welcher Teil der Strecke ist der unterhaltsamste?"
Pedrosa: "Meiner Meinung nach ist die Rechtskurve mit den verschiedenen Scheitelpunkten der beste Teil der Strecke in Austin. Dort habe ich das Fahren am meisten genossen. Man kann an dieser Stelle gut sliden und das Tempo hoch halten."

Frage: "Es gibt Strecken, die man zu den 'Honda-Strecken' zählt und andere zu den 'Yamaha-Strcke'. Wem liegt dieser Kurs am ehesten?"
Pedrosa: "Schwierig zu sagen. Wir hatten nur einen Test hier und wissen nicht, was beim Grand Prix passieren wird."

Frage: "In den vergangenen Jahren war es unüblich, neue Strecken zu haben. Silverstone war 2010 die vorerst letzte neue Strecke. Wir gehst du an solche Fälle heran und wie bereitest du dich auf neue Strecken vor?"
Pedrosa: "Die Arbeit besteht darin, mit dem Motorrad auf die Strecke zu gehen. Man muss Runden drehen, um den Kurs aus der Onboard-Perspektive zu lernen und die Kurven zu verstehen. Zu Beginn ist man nicht sehr schnell, weil man verstehen muss, wie viel Grip da ist und ob man einen zu weichen oder zu harten Reifen fährt. Zudem muss man die Länge der Geraden kalkulieren, um die Getriebeübersetzung festzulegen. Dann muss man versuchen, schneller zu werden."

Frage: "Jetzt steht der finale Vorsaisontest auf dem Programm. Einige Tage später geht es zum ersten Rennen der Saison nach Katar. Zählst du schon die Tage?"
Pedrosa: "Es ist nicht mehr lange hin bis zum Saisonstart. Es steht ein wichtiger Test in Jerez an. Es ist ein Kurs, den wir gut kennen und auf dem ich gerne teste. Danach haben wir ein paar Tage Erholung, um beim Auftakt-Grand-Prix bereit zu sein."

Fotoquelle: Repsol

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