Weltmeister Jorge Lorenzo war auf nasser Fahrbahn klar der Schnellste

MotoGP 2013

— 24.03.2013

Lorenzo: Test im Nassen sehr wichtig

Am verregneten ersten Testtag in Jerez war Jorge Lorenzo klar der Schnellste - Yamaha will im Trockenen ein neues Chassis ausprobieren

Jorge Lorenzo war am Samstag der schnellste Mann im Regen von Jerez. Der Weltmeister brannte am ersten von drei Testtagen eine Runde in 1:47,423 Minuten in den Asphalt und distanzierte die versammelte Konkurrent um mehr als eine Sekunde. "Der Grip war sehr gut im Nassen", sagt der Yamaha-Werksfahrer über diese schnelle Runde. "Ich bin die Rundenzeit gefahren als keine Bäche über die Strecke flossen. Es waren perfekte Bedingungen im Nassen und es war eine gute Runde, bei der ich etwas gepusht habe. Später war es aber schwierig diese Runde zu wiederholen."

Die Kilometer im Regen waren mit der neuen M1 sehr wichtig für Lorenzo. "Ich habe mich im Nassen sehr gut gefühlt. Es war sehr wichtig, dass ich mich selbst und das Motorrad bei diesen Verhältnissen testen konnte, weil wir das bisher bei den Wintertests nicht machen konnten. Wenn der Reifen noch gut ist, dann fühle ich mich sehr stark und habe viel Selbstvertrauen. Wenn die Leistung des Hinterreifens nachlässt, dann fällt es mir schwerer ein konstantes Tempo zu halten."

"Das ist aber bei allen Fahrern gleich, weil dieser Asphalt hier sehr aggressiv ist. Deshalb ist es sehr schwierig den Reifen zu schonen." Bei den Reifen sitzen alle Fahrer im gleichen Boot, denn es gibt nur vier Sätze Regenreifen. "Wir haben noch zwei Regenreifen für Samstag. Sollte es am Montag auch regnen, dann denke ich, dass uns Bridgestone noch zwei weitere Reifen geben wird", schätzt Lorenzo. "Ich hoffe aber, dass das Wetter am Sonntag und Montag besser sein wird, damit wir unsere neuen Sachen ausprobieren können."

Es ist ein wichtiger letzter Wintertest für Yamaha, denn die Ingenieure aus Japan hatten neue Teile im Gepäck. "Wir haben ein neues Chassis, das wir im Trockenen ausprobieren wollen", bestätigt der Weltmeister. Die neue M1 ist generell ein Fortschritt zum Vorgängermodell. Wie groß die Verbesserungen sind, kann Lorenzo aber nicht abschätzen. "Wir haben nicht das letztjährige Motorrad zum Vergleich hier. Die neue Version ist in den Kurven besser, aber am Kurvenausgang ist es für mein Gefühl noch etwas nervös. Das Motorrad muss bei der Beschleunigung noch etwas ruhiger werden."

Fotoquelle: FGlaenzel

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