Tech-3-Yamaha-Pilot Cal Crutchlow war in Jerez monstermäßig schnell

MotoGP 2013

— 26.03.2013

Crutchlow nach Bestzeit: "Es wäre noch schneller gegangen"

Tech-3-Yamaha-Pilot Cal Crutchlow beendete die Testfahrten in Jerez auf Platz eins - Der Brite sieht trotz weiterem Potenzial andere in der Favoritenrolle

Am Montag, dem letzten Tag der MotoGP-Testfahrten im spanischen Jerez de la Frontera, markierte Cal Crutchlow mit einer Runde von 1:39.511 Minuten die Tagesbestzeit. Der Brite in Diensten des Tech-3-Yamaha-Teams war dabei die Winzigkeit von 14 Tausendstelsekunden schneller als Yamaha-Werksfahrer Valentino Rossi am Sonntag und geht somit als schnellster Fahrer aus dem letzten Vorsaisontest hervor.

"Es ist natürlich sehr zufriedenstellend, den Test mit der schnellsten Runde zu beenden. Das zeigt, welche tolle Arbeit das Tech-3-Yamaha und ich selbst gleistet haben", macht Crutchlow keinen Hehl aus seiner Freude darüber, den Werksteams beim letzten Aufeinandertreffen vor dem Saisonauftakt in Katar ein Schnippchen geschlagen zu haben. "Es ist schade, dass wir aufgrund der Bedingungen nicht mehr Runden drehen konnten, aber ich war sehr schnell und konstant. Das verleiht mir eine Menge Zuversicht, wenn ich an das dritte Rennen des Jahres hier in Jerez denke", so der Brite.

Der Tech-3-Pilot glaubt sogar, dass er am Nachmittag noch schneller hätte fahren können. "Jedesmal wenn ich versucht habe, meine Zeit noch zu verbessern, geriet ich in Verkehr. Zudem war die Strecke durch den Regen vom Vormittag in den letzten zwei Stunden nicht in idealem Zustand. Es wäre mit Sicherheit noch schneller gegangen, wenn es mehr Grip gegeben hätte. Doch das gilt wohl für alle. Unterm Strich waren wir die Schnellsten und das ist positiv", so Crutchlow, der in seine dritte Saison im Yamaha-Satellitenteam von Herve Poncharal geht.

Trotz des Ausrufezeichens in Südspanien hält sich Crutchlow mit seinen Erwartungen für den Saisonauftakt am 7. April in Doha zurück: "Das Ergebnis verleiht mir eine Menge Zuversicht, aber mein Ziel muss es sein, in die Top 6 zu fahren, um wie im vergangenen Jahr einen guten Start in die Saison zu erwischen. Uns steht ein sehr spannendes Rennjahr bevor. Ich kann es kaum erwarten, nach Katar zu reisen."

Dass er vor dem ersten Rennen der neuen Saison noch nicht von Podestplätzen spricht, begründet Crutchlow gegenüber 'MotoGP.com' wie folgt: "Ich glaube, gegenwärtig ist es sehr schwierig, Honda zu schlagen. Ihr Paket ist einfach stärker. Das gilt für Dani und auch für Marc." Vize-Weltmeister Pedrosa verzichtete am Schlusstag auf Testrunden, was Crutchlow vermuten lässt: "Wenn er gefahren wäre, dann wäre er mit Sicherheit vorn dabei gewesen, wenn nicht sogar ganz vorn."

Davon, dass sich Rookie Marquez, der bei den Testfahrten in Sepang regelmäßig in der absoluten Spitzengruppe zu finden war, in Jerez mit Rang sechs zufrieden geben musste, will sich Crutchlow nicht ablenken lassen. "Es ist offensichtlich, dass Honda kaum Probleme hat. Wir bei Yamaha hingegen müssen alles geben", sagt der Tech-3-Pilot und fügt hinzu: "Mit einer alten Maschine dieses Tempo gehen zu können, macht mich sehr glücklich." Die Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo und Valentino Rossi waren am letzten Testtag mit einem neuen Chassis unterwegs.

Fotoquelle: Tech 3

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