Aspar tritt in der Saison 2013 erneut in allen drei WM-Klassen mit zwei Fahrern an

MotoGP 2013

— 27.03.2013

Großangriff á la Aspar: WM-Titel in allen drei Klassen angestrebt

Das spanische Aspar-Team präsentierte sich am Dienstagabend in Valencia - Teamchef Jorge Martinez macht keinen Hehl aus den großen Zielen des Teams

Zwölf Tage vor dem Saisonauftakt der Motorrad-Weltmeisterschaft 2013 hat die spanische Aspar-Mannschaft ihre jeweiligen Teams für die drei Klassen offiziell vorgestellt. Bei der feierlichen Zeremonie in den altehrwürdigen "Casa de la Beneficencia"-Gemäuern in Valencia waren neben den insgesamt sechs Piloten und Teamchef Jorge Martinez auch die jeweiligen Motorräder von der Partie.

In der Einstiegsklasse Moto3 greifen der Deutsche Jonas Folger und der Brasilianer Eric Granado in den Lenker einer Kalex-KTM. Hauptsponsor ist wie schon in der vergangenen Saison die spanische Versicherungsgesellschaft Mapfre. Anders als Rookie Granado geht Folger in seine zweite Saison im Team und gilt als ernsthafter Anwärter auf den Gewinn des Moto3-Titels. In der Moto2-WM starten die beiden Spanier Nico Terol - letzter 125er-Weltmester der Geschichte - und Jordi Torres für das Aspar-Team. Beide sitzen auf Suter-Motorrädern, die ebenfalls in der Mapfre-Lackierung daherkommen.

Das Hauptaugenmerk im Rahmen der Präsentation lag am Dienstagabend aber ganz klar auf dem MotoGP-Team. Wie schon im vergangenen Jahr tritt Aspar in der Königsklasse als Claiming-Rule-Team an. Als Piloten konnten Randy de Puniet und Aleix Espargaro gehalten werden. Auch Hauptsponsor Power Electronics ist an Bord geblieben. Mit dem ART-Chassis peilt Aspar nichts anderes als die Wiederholung des Vorjahreserfolgs an. In der Saison 2012 waren Espargaro und de Puniet die beiden punktbesten CRT-Fahrer.

"Mit Teams in allen drei Klassen stellt Aspar erneut das größte Privatprogramm im gesamten MotoGP-Fahrerlager", verkündete Teamchef Martinez stolz. "Es ist ein internationales Projekt mit drei spanischen Fahrern und drei Piloten aus anderen Ländern. Unser Hauptziel ist es wie in jedem Jahr, konkurrenzfähig zu sein und in allen drei Klassen den WM-Titel zu gewinnen", so Martinez, der bezüglich des WM-Titels in der Königsklasse MotoGP natürlich den inoffiziellen in Reihen des CRT-Feldes meint. "Wir glauben, dass wir die Fahrer und die Strukturen haben, um das schaffen zu können", so der Spanier, der sich zudem bei den Sponsoren für die Unterstützung bedankte.

"Ich fahre jetzt schon ein paar Jahre in der Weltmeisterschaft und weiß, dass es nicht einfach ist, ein Team wie Aspar zu finden, wo einem derart große Unterstützung und der gewisse Wohlfühlfaktor entgegengebracht werden", sagte Espargaro. "Dank harter Arbeit ist es uns gelungen, die vergangene Saison als bestes CR-Team zu beenden. Ein weiteres Jahr für das Aspar-Team an den Start gehen zu dürfen, bedeutet mir sehr viel. Ich hoffe, genauso viel Spaß zu haben und wie im vergangenen Jahr mit meinem Teamkollegen Randy um die CRT-Spitze zu kämpfen", so der ältere Bruder von Moto2-Titelkandidat Pol Espargaro.

De Puniet geht ebenfalls in seine zweite Saison im spanischen Team und hielt anlässlich der Präsentation fest: "Auch wenn uns das Wetter im Winter nicht immer in die Karten spielte, so konnten wir doch einiges testen und sind bereit für das erste Rennen der Saison. Es ist interessant zu sehen, welche Fortschritte die anderen Teams gemacht haben. Ich glaube, in diesem Jahr werden mehr Fahrer um die CRT-Spitze kämpfen können, doch das Aspar-Team ist in diesen Reihen nach wie vor das beste. Aus diesem Grund war ein Verbleib die beste Option für mich. Ich hoffe, dass wir auch in diesem Jahr wieder die beiden bestplatzierten CRT-Fahrer sein werden, nur möchte ich diesmal vor Aleix liegen."

Fotoquelle: Aspar

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