Pramac-Neuzugang Ben Spies ist mit der Ducati noch keine richtige Einheit

MotoGP 2013

— 28.03.2013

Spies über die Ducati: "Sitze im Grunde nur oben drauf"

Pramac-Ducati-Neuzugang Ben Spies vermisst nach den Wintertestfahrten noch das richtige Gefühl für die GP13 und sieht sich vor dem Saisonauftakt im Rückstand

Nach seiner Seuchensaison 2012, als er im Yamaha-Werksteam kein Bein auf den Boden brachte, startet Ben Spies in der am 7. April in Katar beginnenden MotoGP-Saison 2013 für Pramac-Ducati. Die winterlichen Testfahrten auf der Desmosedici GP13 waren für den US-Amerikaner noch keine Offenbarung. Dies lag zum einen an seiner nach wie vor nicht hundertprozentigen Fitness, zum anderen am bekanntermaßen delikaten Fahrverhalten des italienischen Motorrads.

Anfang Februar erkannte Spies in Sepang zwar erstes Potenzial in Bezug auf sein neues Arbeitsgerät, doch in puncto Rundenzeiten hinkte der Superbike-Weltmeister des Jahres 2009 sowohl in Malaysia als auch vor wenigen Tagen in Spanien hinterher. Beim letzten Vorsaisontest in Jerez beließ es Spies bei 47 Runden verteilt auf zwei Tage. Am Schlusstag ging der US-Amerikaner nicht mehr auf die Strecke, um seiner Schulter weitere Erholung zu gönnen.

Die Schulterverletzung hatte sich Spies bei seinem Sturz im Verlauf des verregneten Grand Prix von Malaysia 2012 neben einer Lungenprellung und einer gebrochenen Rippe zugezogen. Die notwendig gewordene Operation verhinderte nicht nur den Start des Texaners bei den beiden abschließenden Rennen der Saison auf Phillip Island und in Valencia. Die Nachwirkungen des Eingriffs behinderten den 28-Jährigen auch bei den ersten Testfahrten für sein neues Team nachhaltig.

Weniger als zwei Wochen vor dem Saisonauftakt erkennt der Neuzugang im Pramac-Ducati-Team zwar Fortschritte hinsichtlich seiner Fitness, doch er fühlt sich noch lange nicht in der Lage dazu, das Tempo zu gehen, welches er sich vorstellt. "Ich habe erkannt, dass sich der Zustand meiner Schulter verbessert hat. Gequält habe ich mich nicht. Das ist zufriedenstellend", hält Spies im Gespräch mit 'MotoGP.com' fest.

Nachholbedarf gibt es aber wie bei allen Ducati-Piloten noch in puncto Performance. "Es ist nicht so schlimm, wie es aussieht, aber es steht außer Frage, dass wir uns richtig ins Zeug legen müssen. Derzeit sitze ich im Grunde nur oben auf dem Motorrad drauf. Ich brauche noch ein besseres Gefühl dafür, was das Bike tut. Uns ist klar, dass wir vor dem ersten Rennen noch zurückliegen. So ist es nun mal. Wir werden weiter versuchen, den Rückstand zu verkürzen", so Spies.

Fotoquelle: Pramac

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