Mit sieben Pole-Positions war Jorge Lorenzo 2012 der Qualifying-König

MotoGP 2013

— 02.04.2013

Das neue Qualifying-Format im Detail

In der MotoGP gibt es ab dieser Saison ein neues Qualifying-Format: So funktioniert der neue Ablauf im Detail

In diesem Jahr gibt es in der MotoGP ein neues Qualifying-Format. Das Prozedere in den kleinen Klassen Moto2 und Moto3 bleibt unverändert. Die Königsklasse orientiert sich künftig an Qualifyings anderer Motorsport-Serien, denn es wird eine Art Shootout geben. Außerdem werden in diesem Zusammenhang die Freien Trainings aufgewertet. Es wird wie gewohnt drei Freie Trainings über je 45 Minuten geben. Gewöhnlich finden die ersten zwei davon am Freitag statt und das dritte am Samstagvormittag. Die kombinierte Zeitenliste dieser drei Freien Trainings wird als Grundlage für die Qualifikation herangezogen.

Die Fahrer ab Platz elf sind für Q1 qualifiziert. Die Fahrer in dieser Gruppe haben schließlich 15 Minuten Streckenzeit zur Verfügung, um ihre schnellste Runde zu fahren. Die beiden schnellsten Fahrer sind für Q2 qualifiziert. Die übrigen Fahrer nehmen die Startpositionen ab Platz 13 ein. Anschließend findet Q2 statt, das ebenfalls über 15 Minuten läuft. Für Q2 sind die besten zehn Fahrer von der kombinierten Zeitenliste der drei Freien Trainings qualifiziert. Dazu kommen die schnellsten beiden Fahrer aus Q1, womit am Ende zwölf Fahrer um die Pole-Position kämpfen.

Zum einen werden die Freien Trainings aufgewertet, denn Wetterkapriolen könnten die Voraussetzungen für die Qualifikation durcheinander wirbeln. Außerdem bekommen die Claiming-Rule-Fahrer in Q1 wertvolle Fernsehzeit. Da die Qualifikation kompakter gestaltet ist, wird auch die Spannung für die Fans erhöht.

Seit es keine extraweichen Qualifikationsreifen mehr gibt, trainierten die Fahrer im Qualifying über weite Strecken für das Rennen und erst am Schluss ging es bei normalen Verhältnissen auf die Zeitenjagd. Die Fahrer werden dennoch Zeit haben, sich auf das Rennen vorzubereiten, denn vor dem Qualifying gibt es ein viertes Freies Training über 30 Minuten, dessen Wertung am Ende keine Bedeutung für das Qualifying hat.

Der Ablauf im Detail:

-Die drei Freien Trainings bleiben unverändert, aber die kombinierte Zeitenliste legt die Teilnahme für das Qualifying fest

-Die zehn schnellsten Fahrer sind automatisch für Q2 qualifiziert

-Alle anderen Fahrer nehmen an Q1 teil

-Die beiden schnellsten Fahrer in Q1 kommen ins Q2 weiter, womit zwölf Fahrer um die Pole-Position kämpfen

-Die Fahrer, die in Q1 ab Platz drei liegen, nehmen die Startplätze ab Position 13 anhand ihrer Rundenzeiten ein

Der Zeitplan:

Tag 1
1. Freies Training (45 Minuten) - zählt für die Teilnahme am Qualifying
2. Freies Training (45 Minuten) - zählt für die Teilnahme am Qualifying

Tag 2 - Vormittag
3. Freies Training (45 Minuten) - zählt für die Teilnahme am Qualifying
Tag 2 - Nachmittag
4. Freies Training (30 Minuten) - zählt NICHT für die Teilnahme am Qualifying
Pause von zehn Minuten
1. Qualifying (15 Minuten)
Pause von zehn Minuten
2. Qualifying (15 Minuten)

Fotoquelle: Yamaha

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