Stefan Bradl möchte Rookie Marc Marquez am liebsten hinter sich lassen

MotoGP 2013

— 03.04.2013

Bradl: "Können Werkspiloten herausfordern"

Der LCR-Honda-Pilot geht voller Tatendrang in die neue MotoGP-Saison und hofft, in den Rennen konstanter zu sein, um die Spitze herauszufordern

Dass es im zweiten Jahr deutlich einfacher ist, konstant schnell zu sein, bewies Cal Crutchlow in der vergangenen Saison. In diesem Jahr könnte Honda-Pilot Stefan Bradl einen ähnlichen Sprung machen. Aus technischer Sicht stehen die Vorzeichen gut: Bradl erhält von Honda seit dieser Saison Werksmaterial und bekommt deutlich eher Updates als die Yamaha-Satellitenpiloten, die nach wie vor mit der 2012er-Spezifikation zurechtkommen müssen.

"Jedes Jahr in der MotoGP ist wichtig. Ich stehe vor der zweiten Saison und habe nun ein Jahr Erfahrung. Das ist nicht so schlecht. Wir werden sehen, wie es weitergeht. Ich hoffe, dass wir einen positiven Weg einschlagen werden. Ich bin bereit für das erste Rennen und freue mich, auf das Motorrad zu steigen und loszulegen", erklärt der Deutsche.

"Ich denke, die Tests waren nicht schlecht. Ich wollte mich darauf konzentrieren, konstanter zu fahren, anstatt eine schnelle Runde zu drehen. Ich habe 2012 viel Zeit verloren, wenn die Reifen schlechter wurden", gesteht der LCR-Pilot. "Das war mein Nachteil im vergangenen Jahr und deshalb war es für den Winter mein größtes Ziel, das zu beheben."

Doch kann Bradl 2013 die Werkspiloten von Honda und Yamaha herausfordern? "Ich denke schon, dass es möglich ist. Sicher wird es schwierig, diese unglaublich schnellen Jungs zu schlagen", berichtet der Moto2-Weltmeister von 2011. "Es wird eine Herausforderung sein, der beste Satelliten-Fahrer zu sein. Die Werks-Fahrer liegen nicht so weit weg. Wir arbeiten daran, die Lücke zu schließen."

"Er ist ein sehr starker und schneller Fahrer", bemerkt Altmeister Valentino Rossi. "Ich hoffe, dass ich vor ihm bleiben kann. Das wird auf manchen Strecken aber nicht einfach werden. Es ist gerade mal seine zweite Saison und er ist noch sehr jung. Er sollte die Sache ruhig angehen und langsam fahren (lacht; Anm. d. Red.)." Auch Ex-Dauergegner Marc Marquez erwartet 2013 erneut enge Duelle. "Das hoffe ich doch", bemerkt der Honda-Werkspilot.

Fotoquelle: Honda

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