Das neue Qualifying-Format soll für kompaktes Spektakel sorgen

MotoGP 2013

— 03.04.2013

Neues Qualifying-Format findet positiven Anklang

Das neue Qualifying-Format wird von den MotoGP-Assen positiv bewertet - In den 15 Minuten wird eine spannende Zeitenjagd erwartet

Die größte Reglement-Änderung betrifft in diesem Jahr das Qualifying. Statt innerhalb einer Stunde werden die Startplätze in zwei 15-minütigen Sessions bestimmt. Bereits die kombinierte Zeitenliste der drei Freien Trainings bestimmt, wer in welcher Gruppe teilnehmen darf. Wetterkapriolen in den Freien Trainings könnten die Startaufstellung schon durcheinander wirbeln. In den kurzen Qualifying-Sessions wird es eine reine Jagd nach der schnellsten Rundenzeit werden. Das Spektakel und die Spannung sind vorprogrammiert. Auch die Fahrer blicken gespannt auf den neuen Modus.

"Samstag wird sicher interessant. Es ist eine umfassende Änderung", findet Honda-Ass Dani Pedrosa. "Ich warte bis es soweit ist und werde dann in den 15 Minuten mein Bestes geben." Auch Weltmeister Jorge Lorenzo bewertet die Neuerung ähnlich. "Es wird interessant, wie die anderen Fahrer damit umgehen werden. Doch ich denke, dass die starken Fahrer auch im neuen Qualifying vorne liegen werden."

Theoretisch werden mit dem neuen Format mehrere Punkte erreicht: Die Claiming-Rule-Teams bekommen Fernsehzeit für ihre Sponsoren, und den Fans wird eine kompakte Zeitenjagd geboten. Schon viele Motorsport-Serien tragen ein Qualifying nach einem Shoutout-Format aus. "Meiner Meinung nach ist es gut", findet Valentino Rossi. "Wir haben etwas Neues gebraucht. Es ist für die TV-Zuschauer sicher interessanter."

"Aus unserer Sicht macht es keinen großen Unterschied aus. Lediglich der Punkt, dass wir nur noch zu zwölft auf der Strecke sind, macht einen Unterschied aus. Und das macht es sicherer, wenn man in den 15 Minuten das Maximum anstrebt." Es wird mehr Platz auf der Strecke geben und die Chance, dass man im Verkehr hängen bleibt, sollte geringer sein. Es bleibt noch abzuwarten, ob sich langsamere Fahrer auch weiterhin von einem schnellen Mann ziehen lassen können.

Bereits im Vorjahr wurde der neue Modus diskutiert und auch die Meinungen der Fahrer eingeholt. "Wir haben im vergangenen Jahr in der Sicherheits-Kommission über das Qualifying gesprochen", sagt Rossi. "Die Veranstalter haben gesagt, dass sie ein paar neue Ideen haben, um die Show zu verbessern und die Sicherheit der Fahrer zu verbessern." Speziell der Show-Aspekt soll den Samstag attraktiver gestalten.

"Eine Stunde Qualifying kann für die Fans vor dem Fernseher etwas langweilig sein", findet Nicky Hayden klare Worte. "Jetzt haben wir etwas Frisches und Neues. Ich glaube, dass es aufregend ist. Manchmal werde ich es in der Garage vielleicht verfluchen, weil wir gerne mehr Zeit hätten. Ich glaube, dass es im Fernsehen gut ankommt. Die MotoGP steht generell vor einer spannenden Saison. Es gibt neue Gesichter, die Jungs fahren schnell. Die CRTs dürfen auch weichere Reifen verwenden. Ich glaube, dass es aufregender als in den vergangenen Jahren wird."

Fotoquelle: Repsol

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