Ab 2014 müssen die Piloten mit einheit- lichen Bremsscheiben zurechtkommen

MotoGP 2013

— 12.04.2013

Regeln für 2014 bestätigt

Die Grand-Prix-Kommission hat in Katar wie erwartet die geplanten Regeländerungen verabschiedet - Honda und Yamaha liefern 2014 Motorräder und Motoren

Im Rahmen des Saisonauftakts in Katar traf sich die Grand-Prix-Kommission und verabschiedete die geplanten Regeländerungen für 2014. Mit dabei waren Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta, FIM-Direktor Ignacio Verneda, Herve Poncharal als IRTA-Vertreter, Takanao Tsubouchi als MSMA-Vertreter sowie Javier Alonso von der Dorna und Mike Trimby von der IRTA.

Es wurde das festgesetzt, war bereits im November 2012 in Valencia beschlossen wurde. Dazu gehört, dass Honda ab 2014 Production-Racer anbietet, die auf der momentan eingesetzten RC213V basieren und aus Kostengründen auf ein pneumatische Ventile sowie die komplexen Getriebe des Prototyps verzichten. Stattdessen kommt ein konventionelles Getriebe zum Einsatz, dass mit Zugkraftunterbrechung arbeitet.

Yamaha wird Motoren anbieten, die vermutlich als Paket mit einem FTR-Rahmen angeboten werden. Es wird 2014 mindestens zwölf Prototypen geben. Zudem rechnet man mit zwei weiteren Motorrädern, die Suzuki mit einem Werks-Engagement betreiben wird. Ducati wird neben den vier Desmosedicis keine Motoren oder gar komplette Motorräder anbieten. Dazu fehlen den Italienern die Ressourcen.

Die Einführung der Honda-Production-Racer und die ab 2014 verfügbaren Yamaha-Motoren stellen mit Sicherheit eine gute Lösung für die MotoGP-Zukunft dar. Hätten sich die beiden japanischen Hersteller nicht dazu durchringen können, hätte die Dorna womöglich mit technischen Limitierungen mehr Chancengleichheit herstellen müssen. Standard-Teile, Drehzahllimits und andere Einschnitte hätten den Werken sicher schnell die Lust an der Königsklasse geraubt.

Eine weitere Änderung für 2014 wird es bei den Bremsen geben. In der Saison 2012 waren die Stopper der MotoGP-Motorräder recht oft ein Thema, waren sie durch die Anhebung des Hubraum-Limits deutlich höheren Belastungen ausgesetzt. Es wird ab der kommenden Saison eine Einheits-Bremsscheibe geben, die allerdings bei Grand Prix mit höherer Belastung, durch eine stärkere Version ersetzt wird. Vor allem in Motegi stießen die Bremsen an ihre Grenzen. Im Kalender werden Strecken, die die Bremsen besonders fordern, gekennzeichnet.

Fotoquelle: Repsol

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