Rookie Bradley Smith muss sich noch an einige MotoGP-Gegebenheiten gewöhnen

MotoGP 2013

— 17.04.2013

Smith: MotoGP ist ein riesiger Schritt

MotoGP-Rookie Bradley Smith gesteht, dass der Aufstieg in die Königsklasse intensiver war, als er nach der langen Vorbereitungszeit dachte

Bereits vor der vergangenen Saison war klar, dass Tech-3-Pilot Bradley Smith 2013 von der Moto2 in die MotoGP aufsteigen würde. Trotz der durchwachsenen Leistungen in der vergangenen Moto2-Saison erhielt der Brite in der neuen Saison eine Yamaha M1 und die volle Unterstützung von Teamchef Herve Poncharal. Beim Saisonauftakt in Katar stürzte Smith und verpasste seine erste Chance auf Punkte.

Dennoch macht ihm das Leben in der Königsklasse Spaß. "Es ist toll. Mein Leben hat einen riesigen Schritt gemacht, was die Verpflichtungen, die Termine und die Pünktlichkeit angeht. Man muss auch vorzeigbar sein. Man ist nicht mehr das Kind, das ins Fahrerlager kommt und wieder verschwindet", vergleicht er im Gespräch mit 'MotoGP.com'. "Man kann sich nicht mehr verstecken und muss vorzeigbar sein und sich genau überlegen, wie man was macht."

"Die MotoGP ist fahrerisch eine andere Klasse", betont der Rookie, der sich in der vergangenen Saison bereits seelisch und moralisch auf die Herausforderung einstellen konnte, was er als Vorteil ansieht: "Ja, es war gut. Doch es war dennoch ein größerer Sprung, als ich vorher erwartet habe. Mir war bewusst, dass die richtige Fitness eine wichtige Rolle spielen wird. Je mehr Rennen ich fahre, desto besser wird meine Fitness werden. Es ist dennoch eine große Herausforderung für mich."

"Mein Karriereaufstieg war recht rasant", bemerkt Smith, der zu den jüngsten Piloten im Feld gehört. Routinier Colin Edwards ist immerhin 17 Jahre älter. "Ende 2003 berührte ich zum ersten Mal ein Rennmotorrad. Ich denke, Colin kam zu dieser Zeit in den Grand-Prix-Sport. Ich fahre also erst so lange, wie Colin Grand Prix bestreitet", vergleicht der ehemalige 125er-Vizeweltmeister.

Smith ist neben Marc Marquez und Andrea Iannone der dritte Rookie, der 2013 einen Prototyp bewegen darf. Im Vergleich mit den beiden anderen Aufsteigern fällt der Brite klar hinter Ausnahmetalent Marquez zurück, kann mit Iannone aber gut mithalten. "Ich denke, der Startnummer 93 fällt es etwas zu leicht (lacht; Anm. d. Red.). Andrea und ich leisten momentan ordentliche Arbeit ab, denke ich. In den meisten Sessions liegen wir knapp hinter den Top 10."

Fotoquelle: Tech 3

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