Valentino Rossi hatte im Qualifying einen deutlichen Rückstand

MotoGP 2013

— 21.04.2013

Rossi bekommt Bremsprobleme nicht in den Griff

Valentino Rossi hadert weiter mit dem Bremsverhalten des Vorderrads seiner Yamaha - Mehr als Position acht ist im Qualifying nicht drin

Das Qualifying zum MotoGP-Rennen auf dem "Circuit of The Americas" in Austin/Texas verlief für Valentino Rossi (Yamaha) enttäuschend. Dem Italiener gelang nur einer Zeit von 2.05.830 Minuten, womit er nicht über den achten Startplatz hinauskam. Auf die Pole-Zeit von Marc Marquez (Honda) fehlten dem 34-Jährigen 2,359 Sekunden. Rossi und seinem Team gelang es am Samstag nicht, die Bremsprobleme am Vorderrad in den Griff zu bekommen. "Das Vorderrad blockiert ziemlich oft. Es scheint, dass beim Bremsen zu viel Gewicht auf dem Vorderreifen lastet", mutmaßt Rossi.

Auch der Wechsel auf die weiche Reifenmischung verbesserte das Fahrverhalten der M1 nicht: "Wir haben den anderen Reifen ausprobiert, mit dem wir wahrscheinlich auch im Rennen fahren werden, aber wir konnten das Problem nicht beheben", sagt Rossi. "Wir haben die Einstellung der Feder und der Dämpfer verändert, aber leider wurde es nicht besser", muss der Italiener zugeben. Mit seiner Qualifying-Zeit blieb Rossi auch deutlich hinter seiner schnellsten Rundenzeit zurück, die er Anfang März bei den Tests in Austin gefahren war. "Das war für uns eine böse Überraschung, denn beim Test war es nicht so schlecht. Ich bin am zweiten Tag eine 2:04.9 gefahren und bin nun fast eine Sekunde weiter hinter Marquez zurück."

Nachdem die Yamaha in Katar beim der Höchstgeschwindigkeit nur unwesentlich langsamer als die Honda waren, fiel der Unterschied gestern wieder deutlicher aus. Marquez fuhr aus der Geraden 341,6 km/h, Rossi nur 335,2. Die liegt nach Ansicht des Italieners aber nicht an fehlender Motorleistung, sondern an mangelnder Traktion: "Für mich hängt es vor allem davon ab, wie der Reifen arbeitet. Wenn die Honda wie hier den Reifen besser zum Arbeiten bringen, ist der Geschwindigkeitsunterschied am Ende der Gerade größer. In Katar war unser Motorrad sehr gut, deswegen waren wir näher dran", so Rossi.

Nach dem ernüchternden Qualifying wird das Warmup für den Italiener und sein Team entscheidend: "Am Sonntag müssen wir eine andere Vorderachsgeometrie ausprobieren. Es bleibt für heute noch einiges zu tun. Die Bedingungen sollten sich noch einmal verbessern, daher müssen wir versuchen schneller zu fahren." Trotz des Rückschlags will Rossi im Rennen angreifen: "Wir leiden, werden aber versuchen einige Positionen gutzumachen. Das ist das Ziel."

Am gestrigen Samstag jährte sich zum zehnten Mal der Todestag von Daijiro Kato. Der Japaner war 2003 beim MotoGP-Rennen in Suzuka schwer gestürzt und dann im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Rossi erinnert sich an den Tod seines Kollegen zurück: "Das war sehr hart. Daijiro war zwar kein enger Freund, aber ich kannte ihn sehr gut, denn sein Team Gresini ist in der Nähe von Tavullia beheimatet. Daher habe ich des öfteren Zeit mit ihm verbracht. Wie im Falle von Marco (Simonchelli, Anm. d. Red.) war er ein großer Hoffnungsträger. Das war sehr traurig."

Fotoquelle: Yamaha

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