Marc Marquez war am Freitag deutlich schneller als die restliche MotoGP-Elite

MotoGP 2013

— 19.04.2013

Marquez fährt in Austin in seiner eigenen Liga

Marc Marquez bestimmt am ersten Trainingstag in Austin klar das Tempo und stellt die Bestzeit vor seinem Honda-Teamkollegen Dani Pedrosa auf - Stefan Bradl Dritter

Im zweiten Freien Training wurden auf dem brandneuen "Circuit of The Americas" in Austin/Texas deutlich schnellere Rundenzeiten als noch am Vormittag gefahren. Trotzdem herrschten im Feld weiterhin große Abstände. An der Spitze zog Rookie Marc Marquez seine eigene Show ab und glänzte mit den schnellsten Rundenzeiten. Am Ende wurde der Honda-Werksfahrer in 2:05,031 Minuten gestoppt und war um 0,554 Sekunden schneller als sein Teamkollege Dani Pedrosa.

Im letzten Angriff katapultierte sich der Deutsche Stefan Bradl (LCR-Honda) noch auf Platz drei. Sein Rückstand betrug bereits 1,142 Sekunden. In der ersten Trainingshälfte war Bradl schnell unterwegs und hielt lange die Bestzeit, doch später wurde er von Jorge Lorenzo (Yamaha) überflügelt. Dann übernahm Honda das Kommando: Marquez brannte eine schnelle Runde in den Asphalt und war auf Anhieb um 1,8 Sekunden schneller als alle anderen. Lediglich Pedrosa konnte mithalten und die Lücke auf eine halbe Sekunde reduzieren.

In den letzten Minuten steigerten sich noch die meisten Fahrer. Alle waren mit den weichen Reifen unterwegs, denn der Asphalt bot wenig Grip und war zudem noch schmutzig. Trotzdem waren die Rundenzeiten um knapp vier Sekunden schneller als am Vormittag. Speziell Marquez glänzte in den Schlussminuten mit konstant schnellen Zeiten, während Pedrosa dieses Tempo nicht ganz gehen konnte. Marquez hat seine Favoritenrolle nach den Wintertests an gleicher Stelle bestätigt.

Honda gab am Freitag klar das Tempo vor, denn das Yamaha-Werksduo war deutlich langsamer, obwohl ebenfalls Mitte März auf dem CoTA getestet wurde. Lorenzo und Valentino Rossi reihten sich auf den Platzen vier und fünf ein. Ihr Rückstand war allerdings groß, denn Lorenzo fehlten 1,606 Sekunden auf Marquez und Rossi deren 1,837. Auch Cal Crutchlow vom Tech-3-Yamaha-Team war in diesem Bereich zu finden, denn der Brite war nur einen Tick langsamer als Rossi.

Bester Ducati-Fahrer war Andrea Dovizioso auf dem siebten Platz. Nach rund 20 Trainingsminuten rollte der Italiener allerdings mit einem technischen Defekt aus und musste anschließend mit dem Ersatzmotorrad fahren. Ducati hatte nicht am Wintertest teilgenommen und auf der 5,513 Kilometer langen Strecke betrug Doviziosos Rückstand am Freitag 2,2 Sekunden. Sein Teamkollege Nicky Hayden folgte hinter Alvaro Bautista (Gresini-Honda) auf dem neunten Rang.

Das Pramac-Ducati-Team lag dagegen noch weiter zurück. Lokalmatador Ben Spies konnte am Ende noch CRT-Pilot Aleix Espargaro (Aspar) in Schach halten und sich auf Platz zehn verbessern. Dagegen war Rookie Andrea Iannone nur 15. Auch MotoGP-Neuling Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) hatte als 13. über vier Sekunden Rückstand. Der mit Abstand beste CRT-Vertreter war demnach Espargaro auf Position elf. Auf den schnellsten Prototypen büßte der Spanier 3,2 Sekunden ein.

Yonny Hernandez (PBM) war als Zwölfter der zweitschnellste CRT-Fahrer, aber der Kolumbianer war um eine Sekunde langsamer als Espargaro. Pech hatte Randy de Puniet (Aspar), denn er stürzte in Kurve 18 spektakulär. Hector Barbera (Avintia) hatte ein technisches Problem an seiner FTR-Kawasaki. Lokalmatador Colin Edwards (Forward) konnte sich vor heimischer Kulisse nicht in Szene setzen und landete auf Platz 23. Über sieben Sekunden fehlten dem Routinier auf die Spitze. Am Ende des Feldes landeten die beiden Wildcard-Starter Blake Young (Attack Performance) und Mike Barnes (GPTech). Letzterer lag als einziger Fahrer außerhalb der 107-Prozent-Marke.

Fotoquelle: FGlaenzel

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