Valentino Rossi rechnet in Austin mit einem schwierigerem Wochenende

MotoGP 2013

— 18.04.2013

Rossi denkt erst nach Sieg an die WM

Nach einer komplizierten Anreise ist Valentino Rossi in Austin angekommen - Die Vorstellung in Katar stimmt den Yamaha-Werksfahrer optimistischer

Valentino Rossi fehlte am Donnerstag bei der traditionellen Pressekonferenz. Stattdessen betrat sein Yamaha-Teamchef Lin Jarvis den Raum auf dem neuen "Circuit of The Americas" in Austin: "Es war ein stürmischer Start ins Wochenende. Valentino ist gestern zweieinhalb Stunden bei der Passkontrolle in Chicago festgesteckt und hat dadurch seinen Anschlussflug verpasst", erklärt er die Reiseprobleme. "Außerdem gab es Stürme, wodurch einige Flüge abgesagt wurden. Schließlich ist er heute nach Houston geflogen und dann mit dem Auto zur Strecke gefahren. Er ist müde und hat auch Jetlag. Er ruht sich aus und lässt sich für die Pressekonferenz entschuldigen."

Rossi selbst hatte das Gefühl, dass er in ein anderes Land unterwegs war: "Gestern war es fast wie eine Reise nach Australien, denn die Reise nahm nie ein Ende. Ich bin um sieben Uhr in der Früh angekommen. Leider konnte ich nicht zur Pressekonferenz kommen, aber jetzt ist alles okay. Das größere Problem war das Feuer in der Box. Es ist nicht der beste Start ins Wochenende, aber die Jungs räumen jetzt alles auf. Hoffentlich wird es keine weiteren Probleme geben."

Nun steht Rossi vor dem zweiten Rennwochenende der Saison. Bereits im Winter war er für einen zweitägigen Test vor Ort, der allerdings nicht perfekt gelaufen ist. "Der Test war für mich nicht sehr gut. Nach dem Test haben wir die Abstimmung verändert. In Jerez und in Katar war ich dann konkurrenzfähiger. Es stimmt, dass die beiden Honda-Fahrer beim Test sehr stark waren, vor allem Marquez. Es stimmt aber auch, dass Jorge nicht so weit hinter den Honda-Fahrern war."

"Mein Ziel ist es, so nahe wie möglich an ihm dranzubleiben. Ich muss das Maximum probieren. Dieses Wochenende wird aber schwieriger als Doha", meint Rossi über die Voraussetzungen. Er rechnet mit starker Konkurrenz: "Ich glaube, dass diesmal Honda die Chance auf den Doppelsieg hat, aber man weiß es nie. Rennen sind immer anders als Testfahrten. Ich glaube, dass ich konkurrenzfähiger sein kann."

"Der Grip war beim Test nicht sehr gut, worunter wir gelitten haben. Beim Test waren aber nur fünf Motorräder auf der Strecke. Jetzt fahren Moto3, Moto2 und die MotoGP. Mit jedem Training wird der Grip besser. Hoffentlich bleibt das Wetter gut." Speziell nach dem Rennen in Katar wurde Rossi von den Fans und den Medien für sein Comeback an der Spitze gefeiert. Er sprach bisher immer nur von Podestplätzen, doch hat er nach dieser Vorstellung beim Nachtrennen seine Ziele nach oben geschraubt?

"Ich bin sehr glücklich mit Katar, aber mein Ziel bleibt gleich. Bevor ich daran denken kann, dass ich ein WM-Aspirant bin, muss ich erst ein Rennen gewinnen. Die Ziele bleiben gleich, aber ich bin optimistischer", schätzt er seine Situation ein. "Wir sind aber erst ein Rennen gefahren. Ich muss konzentriert bleiben und auch dann wichtige Punkte holen, wenn die Strecke für mich nicht so ideal ist. Es ist aber noch ein langer Weg, denn es warten noch 17 Rennen."

Fotoquelle: Yamaha

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