MotoGP 2013

— 23.04.2013

Konkurrenz verneigt sich vor Überflieger Marquez

Die MotoGP-Konkurrenz ist von sagenhaften Aufstieg des Marc Marquez schwer beeindruckt - Jorge Lorenzo zieht Parallelen zu seinem MotoGP-Einstieg



Seit dem vergangenen Sonntag strahlt endgültig ein neuer Stern am Motorrad-Himmel: Nach Platz drei beim Saisonauftakt in Katar, gelang Marc Marquez schon bei seinem zweiten MotoGP-Rennen auf dem "Circuit of The Americas" in Austin/Texas der erste Sieg. Damit machte sich der 20-Jährige auch zum jüngsten Sieger in der Geschichte der MotoGP und führt nun punktgleich mit dem amtierenden Weltmeister Jorge Lorenzo die Gesamtwertung an. Vor dem sagenhaften Aufstieg des Spaniers können seine Konkurrenten nur den Hut ziehen.

"Marc war super und ist jede Runde sehr gut gefahren. Er war wirklich stark", musste sein Teamkollege Dani Pedrosa, den Marquez im Kampf um den Sieg bezwungen hatte, konstatieren. Für den Spanier müssen die phänomenalen Leistungen seines Landsmanns geradezu deprimierend sein. Pedrosa hatte gehofft, nach dem Rücktritt von Casey Stoner als neue Nummer eins im Werksteam von Honda endlich sein großes Ziel, den WM-Titel in der MotoGP zu erreichen. Doch nun droht ihm der Rookie den Rang abzulaufen.

Auch Valentino Rossi, mit neun WM-Titeln erfolgreichster aktiver Pilot der MotoGP, zollte seinem jungen Konkurrenten Anerkennung: "Beeindruckend. Es ist beeindruckend, wenn man sein zweites MotoGP-Rennen gewinnt. Er ist ein großartiger Fahrer", sagt der Yamaha-Pilot. Marquez zählt für ihn bereits jetzt als großer Anwärter auf den WM-Titel 2013. "Er liegt jetzt auch in der WM auf Platz eins. Nur er und Jorge sind in beiden Rennen auf dem Podium gestanden. Ihn zu schlagen wird sicher sehr schwierig werden", erwartet Rossi.

Für Rossis Teamkollegen Lorenzo kam Marquez' Sieg beim zweiten Saisonlauf in Austin nicht überraschend: "Er fand perfekte Bedingungen vor. Er hat ein starkes Motorrad, ist selbst ein starker Fahrer und fuhr auf einer Strecke, die er mag. Diese Kombination hat ihn sehr stark gemacht, er hat diesen Sieg verdient", sagt der 25-Jährige. Zwischen Lorenzo und Marquez gibt es einige Parallelen, die weit über die Nationalität hinausgehen.

Beide stiegen als amtierende Titelträger der mittleren Klasse mit 20 Jahren in die MotoGP ein, und beide fuhren vom ersten Rennen an für ein Werksteam. Yamaha-Pilot Lorenzo erkennt aber auch einen Unterschied: "Ich war am Anfang nicht so gut vorbereitet. Ich bin zwar in den ersten drei Rennen auf die Pole-Position gefahren, aber ich hatte Probleme mit den Armen und konnte im Rennen nicht so wie im Qualifying fahren. Ich konnte dann erst in Portugal gewinnen, da war er schneller."

Lorenzo glaubt zudem, dass die Unbekümmertheit des Neulings Marquez derzeit noch stärker macht: "Wenn du so jung in die MotoGP kommst, willst du es allen beweisen. Mit wachsender Erfahrung überlegst du mehr, welche Risiken du eingehst", so der Spanier.

Fotoquelle: Repsol



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