In Jerez trägt ab sofort eine Kurve den Namen von Weltmeister Jorge Lorenzo

MotoGP 2013

— 02.05.2013

Lorenzo: Ganz besondere Ehre in Jerez

Vor dem MotoGP-Europaauftakt wird in Jerez eine Kurve nach Jorge Lorenzo benannt: "Es ist mehr wert als eine weitere Meisterschaft in der MotoGP"

Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo kommt punktgleich mit Marc Marquez als WM-Leader nach Jerez. Das dritte Rennen der Saison ist für die MotoGP-Piloten gleichzeitig der Europaauftakt. Für Lorenzo ist es aber viel mehr: Am Donnerstag wurde eine Kurve nach dem Weltmeister von 2010 und 2012 benannt. "Heute ist ein besonderer Tag für mich", freut sich der Spanier, der eine enge Beziehung zu Jerez hat: "Jerez war immer etwas Besonderes für mich."

"Es war die Strecke, auf der ich zum ersten Mal fuhr - 1997, ich war zehn Jahre alt. Es war der Kurs meines Debüts. Ich habe hier drei oder vier Mal gewonnen bei den 250ern und in der MotoGP. Dieses Geschenk zu erhalten ist für mich etwas ganz Besonderes. Es ist mehr wert als eine weitere Meisterschaft in der MotoGP", betont der Yamaha-Pilot. "Es gibt nur wenige Leute, die Weltmeister geworden sind. Doch es gibt noch weniger Leute, nach denen eine Kurve benannt wurde."

"Ich bin nun einer von ihnen. Ich möchte den Streckenbetreibern danken für diese Ehre. Sicher werde ich in meiner ersten Runde am Freitag etwas Anspannung spüren. Es wird ein stolzer Moment sein", berichtet Lorenzo. In der nun nach ihm benannten Kurve trugen bereits viele große Champions ihre Zweikämpfe aus. Unvergessen ist das Duell zwischen Mick Doohan und Alex Criville. "Ich erinnere mich an dieses Rennen. Ich war damals zehn Jahre alt. Ich sah es mir im Fernsehen an", blickt er zurück.

"2005 gab es zwischen Valentino und Sete Gibernau einen ähnlichen Zwischenfall. Und auch 2010 hatte ich an dieser Stelle einen harten Kampf mit Dani. Es ist wohl die Kurve, die am meisten herausragt. Dass diese Kurve nun nach mir benannt wurde, ist wie ein Traum", freut sich Lorenzo. Beim Rennen in Jerez dürfte Yamaha deutlich konkurrenzfähiger sein als zuletzt in Texas. "Das Tempo beim Test war sehr gut. Wir hoffen, dass es hier genauso oder noch besser sein wird."

"Wir hatten einen guten Start in Katar und auch der dritte Platz in Austin war sehr gut. Nun kommen wir nach Jerez, einem Kurs, der Yamaha normalerweise liegt. Er passt auch gut zu meinem Fahrstil. Doch man kann sich nie sicher sein. Manchmal kommt man an eine Strecke, bei der man große Hoffnungen hat und es kommt ganz anders. Wir müssen abwarten, was Freitag und Samstag passiert und ob wir ein gutes Rennen zeigen können", so Lorenzo.

Am Montag wird Yamaha wie die anderen Hersteller testen. "Ich denke nicht, dass wir viele Teile dabei haben. Wir konzentrieren uns jetzt auf Freitag, das Qualifying und das Rennen. Montag ist eine Geschichte", unterstreicht er.

Fotoquelle: Yamaha

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