Cal Crutchlow weiß, dass der Kurs in Jerez seiner Yamaha M1 entgegen kommt

MotoGP 2013

— 02.05.2013

Crutchlow: Bremst die Euphorie trotz Test-Bestzeit

Auch wenn Cal Crutchlow der Schnellste des Vorsaison-Tests war, möchte er noch keinen Ausblick wagen - Dennoch ist der Brite ein heißer Podiums-Kandidat

Dass Cal Crutchlow den Jerez-Test als Schnellster beendete, ging durch das Fehlen von Dani Pedrosa und die gute Vorstellung von Valentino Rossi etwas unter. Für das dritte Rennwochenende der Saison ist der Brite aber ein heißer Kandidat auf einen Podestplatz. "Es ist schön, wieder nach Jerez zurück zu kommen", bemerkt Crutchlow und erinnert sich an den IRTA-Test vor dem Saisonstart: "Der Test war schwierig, weil es regnete und nasse Stellen die Arbeit an den drei Tagen erschwert hat."

"Doch unter diesen Bedingungen lief es für uns gut. Es ist wohl einer der schwierigsten Grand Prix des Jahres. Nach den beiden Überseerennen ist es wie der wahre Start der Saison. Es gibt viele schnelle Fahrer, die hier an der Spitze kämpfen können, besonders hier auf diesem Kurs. Es ist ein Kurs, auf dem man schlecht entkommen kann", analysiert der Tech-3-Pilot. "An einigen Stellen kommt die Strecke der Yamaha entgegen, an anderen der Honda. Doch auch die Ducatis waren im vergangenen Jahr beim Start des Rennens vorn dabei."

"Ich denke, es wird ein schwieriges Wochenende, doch ich freue mich darauf. Wir hatten keinen schlechten Start in die Saison. Die Positionen fünf in Katar und vier in Texas waren gut", bilanziert der Brite, der als WM-Fünfter nach Spanien kommt. Die Aussagekraft der Test-Bestzeit möchte Crutchlow aber nicht überbewerten: "Ja, wir waren beim Test die Schnellsten, doch der Kurs war selbst am Ende noch etwas nass. Die Rundenzeiten waren recht schnell, wenn man bedenkt, wie nass der Kurs noch war. In einigen Kurven wäre man abgeflogen, wenn man von der Linie gekommen wäre."

"Die Rundenzeiten waren schneller als im Rennen vor einem Jahr. Die Motorräder haben sich verbessert und wir haben uns besser auf sie eingestellt", vergleicht er. Obwohl Crutchlow nach wie vor kein Werksmaterial zur Verfügung hat, haben die Beschwerden im Vergleich zur Vorsaison etwas nachgelassen. "Sicher gibt es noch mehr, was ich ausrichten kann. Wenn man auf diesen Motorrädern sitzt, dann lernt man meistens auch noch etwas Neues dazu."

"Man macht keine riesigen Schritte. Ich werde das Rennen nicht mit einer Minute Vorsprung gewinnen. Das kann ich jetzt schon sagen. Wir gehen weiter unseren Weg und haben Spaß an der Arbeit. Das Team arbeitet sehr gut. Ich bin ziemlich zufrieden. Wenn wir uns weiter entwickeln, dann bin ich sehr zufrieden", hält er fest. "Im vergangenen Jahr hatten wir auch ein recht gutes Rennen. Die Bedingungen waren damals ebenfalls schwierig. Es gibt hier nichts, was dazu führt, dass ich die Strecke mag oder nicht mag. Es ist okay, doch das Wochenende wird sehr hart, weil viele Fahrer vorne dabei sein können."

Fotoquelle: FGlaenzel

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