Werkspilot Nicky Hayden hat derzeit Probleme mit seiner rechten Hand

MotoGP 2013

— 02.05.2013

Hayden klagt über Schwellung der rechten Hand

Eine mysteriöse Schwellung belastet Ducati-Pilot Nicky Hayden vor dem Jerez-Wochenende - Labor-Bike lässt den Desmosedici-Piloten hoffen

Die Vorbereitungen zum Europaauftakt verliefen für Ducati-Werkspilot Nicky Hayden alles andere als optimal. "Zwischen Katar und Austin passierte irgendetwas", grübelt der US-Amerikaner, der mit einer geschwollenen Hand in Jerez ankam. "In Austin hatte ich ein paar Probleme damit und machte einige Physio-Übungen, um es in den Griff zu bekommen, doch es schwoll weiter an. Es ist momentan nicht richtig klar, was diesbezüglich passiert ist. Es scheint nicht, als ob es etwas Schwerwiegendes sei."

"Es ist eines dieser Dinge, das man medizinisch nicht richtig erklären kann. Ich habe an dieser Stelle eine Schraube. Vor eineinhalb Monaten hatte ich eine Operation und es ist offensichtlich entzündet. Es ist merkwürdig, weil ich nach Katar das Gefühl hatte, zu 100 Prozent fit zu sein. Wir wissen nicht so richtig, wo es herkommt und haben keine Antworten. Man kann nichts beheben, wenn man das Problem nicht richtig kennt", bemerkt Hayden.

"Beim Flug schwoll es stark an. Es ist also nicht gerade ideal. Beim Sitzen ist es okay, doch ich bin gespannt, wie es morgen sein wird." Abgesehen von den Problemen mit der Gashand erwartet der Weltmeister von 2006 in Spanien sowieso kein einfaches Wochenende. Der winklige Kurs ist nicht gerade die Lieblingsstrecke der Desmosedici. Der wellige Belag erschwert die Aufgabe zusätzlich.

Dennoch versucht Hayden, optimistisch zu sein: "Ich würde nicht sagen, dass es eine schlechte Strecke ist für uns. Es gibt sicher ein paar Stellen, an denen wir Probleme haben, weil der Kurs mittlerweile recht wellig geworden ist", analysiert er und betont, dass die Testfahrten von Michele Pirro nützlich sein werden: "Sie haben hier sehr viel getestet, mehr als sonst. Pirro war in diesem Jahr bereits drei Mal hier, dächte ich. Wir haben hier sehr viele Informationen."

"Bei den vergangenen zwei Tests fuhr er ein anderes Motorrad. Ich würde also nicht sagen, dass er uns bei unserem aktuellen Motorrad helfen konnte. Dennoch haben wir grundsätzlich recht viele Daten von dieser Strecke. Sicher war er beim vergangenen Test mit einem anderen Motorrad unterwegs, das ein anderes Chassis und eine andere Motor-Spezifikation hatte", schildert Hayden.

"Es war damals noch eine Art Labor-Motorrad. Es war noch nicht richtig fertig, doch es war ziemlich interessant, was sie mit dem einstellbaren Rahmen konstruiert hatten. Es ist ein tolles Konzept, das Filippo (Preziosi; Anm. d. Red.) mir bereits im vergangenen Jahr zeigte", blickt Hayden zurück. "Von der Geometrie her wussten wir schon recht lange, wo wir hin wollten. Doch die richtige Steifigkeit und Flexibilität zu finden ist recht komplex. Man benötigt die richtigen Drehmomente. Man kann nicht einfach jedes Mal den Rahmen austauschen. Das ist alles nicht über Nacht zu realisieren oder in 20 Minuten im Training."

Fotoquelle: Ducati

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