MotoGP 2013

— 03.05.2013

Pedrosa sucht nach der Stabilität

Dani Pedrosa will seine Honda für das Kurvengeschlängel in Jerez stabiler abstimmen - Im Rennen könnte der harte Reifen eine Möglichkeit sein



Im Jahr 2008 gewann Dani Pedrosa in der Königsklasse sein Heimrennen in Jerez. Nach den beiden schwierigen Auftaktrennen in Übersee will der Spanier nun an seine starke Leistung der zweiten Saisonhälfte 2012 anknüpfen. Am ersten Trainingstag gab Yamaha-Konkurrent Jorge Lorenzo das Tempo vor, doch Pedrosa lag nur drei Zehntelsekunden zurück. "Ja, ich bin zuversichtlich. Wir müssen aber noch an der Abstimmung arbeiten", will sich der Honda-Werksfahrer weiter steigern. "Es wird ein langes Rennen, weshalb der Rhythmus sehr wichtig ist."

"Es sieht an diesem Wochenende auch danach aus, dass wir den harten Reifen verwenden können, weil das Wetter gut ist. Wenn die Temperaturen im Laufe des Wochenendes steigen, dann wird die Reifenwahl eine große Sache werden." Pedrosa fuhr am Freitag mit der harten und der weichen Mischung von Bridgestone. "Im Moment funktioniert der weiche Reifen besser, aber wenn es wärmer wird, dann könnte die harte Mischung eine Möglichkeit sein."

"Ich glaube, dass es morgen um den Rhythmus und die Reifenwahl geht." Außerdem feilte Pedrosa an der Dämpfung seiner RC213V. "Es war nicht so schlecht, obwohl wir daran noch weiterarbeiten müssen, damit das Motorrad am Kurveneingang und auch am Ausgang stabiler wird. Dadurch könnte ich ein höheres Tempo fahren." Mit Blick auf die Qualifikation schätzt Pedrosa, dass nur eine Mischung in Frage kommen wird: "Der weiche Reifen scheint in den ersten Runden etwas mehr Grip zu bieten. Das kann für die Startaufstellung entscheidend werden."

Jerez ist im Vergleich zu Austin eine kürzere Strecke. Demnach könnte man im 15-minütigen Qualifying mehr Runden fahren. Ändert das die Herangehensweise? "Eigentlich nicht. Wie gesagt, der weiche Reifen bietet guten Grip. Von der ersten Runde an kann man damit pushen. Da es eine kurze Strecke ist, sind die schnellsten CRT-Fahrer nur um eine Sekunde langsamer, denn es gibt keine lange Gerade."

"Bei der Beschleunigung in den ersten vier Gängen verlieren sie nicht so viel wie auf größeren Strecken. Deshalb können sie um die Startplätze sieben bis zehn mitmischen", schätzt Pedrosa die Situation im Mittelfeld ein. Generell präsentierte sich Pedrosa am Freitag gut und zudem hatte er seinen Honda-Teamkollegen Marc Marquez im Griff. "Ich fühle mich nicht besser, denn ich habe mich schon in Austin wohlgefühlt. Hier ist aber alles vertrauter, weil ich hier schon viele Rennen gefahren bin", hält Pedrosa fest und merkt an: "Natürlich habe ich hier auch mehr Erfahrung."

Fotoquelle: FGlaenzel

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