MotoGP 2013

— 03.05.2013

Rossi im Soll: Hauptsache Top 5

Valentino Rossi (Yamaha) liegt nach dem ersten Trainingstag in Jerez mit Platz vier im Soll - Balance der M1 noch nicht optimal



Nachdem beim vorherigen Rennen in Austin noch die Honda das schnellste Motorrad war, liegt die Streck in Jerez erwartungsgemäß den Yamaha besser. Gleich drei Yamaha-Fahrer platzierten sich nach den ersten beiden Freien Trainings der MotoGP zum Großen Preis von Spanien unter den besten vier. Darunter auch Valentino Rossi, der mit einer Zeit von 1:39.874 Minuten auf die vierte Position fuhr. Nach diesem guten Auftakt ins dritte Rennwochenende der Saison hatte der Italiener nur wenig Grund zur Klage.

"Der erste Tag war für uns nicht so schlecht. Leider habe ich am Nachmittag eine Position verloren und bin Vierter, aber ich bin nicht so weit von den Spitzenleuten entfernt", sagt Rossi. Sein Rückstand auf die Bestzeit seines Teamkollegen Jorge Lorenzo betrug 0,312 Sekunden. "Es scheint, dass fünf Fahrer etwas schneller sind als die zweite Gruppe", stellt der 34-Jährige fest. Die Lücke zwischen Mark Marquez auf Platz fünf und Alvaro Bautista (beide Honda) betrug mehr als sechs Zehntelsekunden.

Die Position innerhalb dieser Fünfergruppe an der Spitze des Feldes will Rossi auch morgen halten: "Es wird morgen sehr wichtig sein, im Qualifying unter die ersten fünf zu fahren, was uns bei den ersten beiden Rennen nicht gelungen ist", nimmt sich der Italiener vor. Eine spezielle Problemzone hat der 34-Jährige auf der Strecke von Jerez nicht ausgemacht: "Ich bin in allen Sektoren unter den besten fünf, es gibt also keine Stelle, an der ich zu viel verliere."

Schiebende Front und rutschendes Heck

Mit der Abstimmung seiner M1 ist der Yamaha-Pilot noch nicht ganz zufrieden: "Wir haben noch nicht die richtige Balance des Motorrads gefunden. Vor allem am Nachmittag hatten wir Probleme mit der Front, die geschoben hat. Außerdem ist das Hinterrad bei der Beschleunigung etwas zu viel gerutscht." Diese Probleme will Rossi morgen in der Freien Trainings drei und vier in den Griff bekommen: "Wir müssen versuchen, das zu verstehen und müssen morgen eine andere Abstimmung ausprobieren."

Die Balanceprobleme führt Rossi - zumindest teilweise - auch auf eine nicht optimale Anpassung der M1 an seinen Fahrstil zurück. "Ich muss einige Kompromisse eingehen, aber selbst Jorge muss noch daran arbeiten", so Rossi. Ein Vergleich mit seinem Teamkollegen helfe ihm jedoch nur bedingt weiter: "In manchen Bereichen sind wir uns sehr ähnlich, in anderen verwenden wir sehr unterschiedliche Abstimmungen, da unsere Fahrstile unterschiedlich sind."

Im Qualifying erwartet Rossi auf der im Vergleich zu Austin und Katar kürzeren Strecke eine andere Herangehensweise der Piloten: "Bei einer längeren Strecke sind 15 Minuten schon recht knapp, vor allem, wenn du zwei Reifen fahren willst. In Austin konnten wir nur einmal rausfahren. Hier in Jerez ist die Strecke kürzer, daher kann man sich eine Strategie zurechtlegen. Du kannst abwarten, bis der Verkehr weniger wird, denn 15 Minuten sind hier genug."

Fragezeichen bei der Reifenwahl

Sorge bereitet dem Italiener noch die Reifenwahl für das Rennen: "Heute Nachmittag bin ich mit dem harten Hinterreifen gefahren, aber der hatte zu wenig Grip. Ich wäre allerdings beunruhigt, wenn ich im Rennen mit dem weichen Hinterreifen fahren müsste, denn bei diesen Temperaturen würden 27 Runden schwierig", so Rossi.

Nachdem Yamaha bei den Tests noch klar an der Spitze fuhr konnte Dani Pedrosa (Honda) heute als Dritter das Yamaha-Trio sprengen. Rossi erklärt dies mit den höheren Temperaturen: "Vielleicht haben wir bei kühleren Bedingungen, wie sie beim Test herrschten, in den Kurven einen Vorteil gegenüber den Honda. Bei den höheren Temperaturen ist das nicht der Fall." Ohnehin sei Pedrosa jedoch ein Pilot, mit dem man in Jerez immer rechnen müsse: "Dani ist hier sehr schnell. Am Sonntag werden er und Jorge die besten Chancen auf den Sieg haben", meint Rossi.

Fotoquelle: FGlaenzel



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