MotoGP 2013

— 03.05.2013

Geometrieänderung macht Marquez schneller

Die Honda-Mechaniker bauten die RC213V von Marc Marquez für die langsame Jerez-Strecke komplett um - Es war der Schritt in die richtige Richtung



Bei den letzten Wintertestfahrten in Jerez hatte sich gezeigt, dass Marc Marquez auf der engen Strecke größere Probleme als auf den modernen, breiten Kursen hat. Deshalb ging der Spanier nach seinem Sieg in Austin auch nicht davon aus, dass er auch an diesem Wochenende dominieren wird. Trotzdem präsentierte sich der 20-Jährige am ersten Trainingstag stärker als noch bei den Wintertests. Marquez markierte die fünftschnellste Zeit und hatte einen Rückstand von 0,327 Sekunden auf die Spitze.

"Es ist meine erste Saison in der MotoGP. Nach dem ersten Sieg in Austin weiß ich, dass viele erwarten, dass ich immer schnell bin. Ich habe aber bereits gestern gesagt, dass es hier schwierig wird. Es ist ehrlich gesagt aber besser als erwartet gelaufen, denn bei den Wintertests hatte ich größere Probleme", zieht der Spanier ein positives Fazit. "Wir haben die Geometrie des Motorrades geändert. Ich habe für den Samstag eine gute Pace und muss in diese Richtung weiterarbeiten. Es ist noch nicht alles perfekt und auch mein Fahrstil ist noch nicht optimal."

Speziell in den Kurven sieht Marquez so wie sein Honda-Teamkollege Dani Pedrosa noch Steigerungspotenzial. "Vor allem am Ausgang langsamer Kurven passt es nicht, und auch manchmal in schnellen Kurven. Wir müssen einen guten Kompromiss finden." Das Honda-Team war mit einem guten Plan nach Jerez gekommen, denn man änderte die Abstimmung der RC213V komplett. "Ich startete mit der Abstimmung vom Test. Vielleicht hat sich mein Fahrstil und alles etwas verändert."

"Ich habe das Motorrad aber nicht gespürt. Dann haben wir eine große Veränderung an der Geometrie vorgenommen, die mein Team vorbereitet hatte", erläutert Marquez. "Dadurch wurde ich schneller. Mein Fahrstil hat sich auch etwas verändert, weil die Strecke sehr eng ist. Deshalb muss man hier mit dem MotoGP-Motorrad sehr präzise fahren." In erster Linie wurden die Erkenntnisse der Wintertests für die Setupänderung herangezogen.

"Es war mehr vom Test, weil es in Katar und Texas sehr gut war. Dort habe ich mich mit dem Motorrad sehr gut gefühlt. Die Geometrie war aber immer auf eine bestimmte Art abgestimmt. Bei den Wintertests haben wir gesehen, dass das hier nicht gut funktioniert. Deshalb dachte das Team über eine andere Lösung nach. Sie hatten ein anderes Motorrad bereits vorbereitet. Es funktioniert jetzt sehr gut", ist Marquez mit den Fortschritten zufrieden.

Dennoch will er noch weitere Schritte schaffen. "Ich hoffe es. Ich muss mich verbessern, weil alle schneller werden. Dani und Jorge sind sicher die stärksten Fahrer. Auch Valentino war schnell unterwegs. Sie werden sich sicher noch stark verbessern. Ich muss es probieren, aber ich weiß nicht, wo ich dann landen werde."

Fotoquelle: FGlaenzel



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