Jorge Lorenzo eroberte in elf Jahren vier WM-Titel und 45 Siege

MotoGP 2013

— 04.05.2013

Lorenzo: "Es ist ein großartiger Tag"

Jorge Lorenzo machte sich mit der Pole-Position für sein Heimrennen in Jerez das beste Geburtstagsgeschenk - Der Weltmeister erwartet ein schwieriges Rennen

Vor genau elf Jahren startete Jorge Lorenzo in Jerez seine WM-Karriere. Damals durfte der Spanier erst am Samstag in den Wettbewerb einsteigen, weil er am Freitag mit 14 Jahren noch zu jung war. Heute feierte er seinen 26. Geburtstag und belohnte sich mit der Pole-Position vor heimischer Kulisse. In diesen elf Jahren ist Lorenzo viermal Weltmeister geworden, hat insgesamt 45 Siege gefeiert und 53 Pole-Positions erobert. Trotzdem ist es ihm diesmal nicht einfach gefallen. "Es war ein hartes Wochenende, denn der Asphalt ist sehr warm."

"Es war wärmer als gestern und im Rennen soll es noch heißer werden. Der Vorderreifen ist schon jetzt am Limit", spricht Lorenzo die zahlreichen Stürze an. Er selbst blieb auf seiner Yamaha sitzen und hatte alles unter Kontrolle. Er erwartet aber einen schwierigen Grand Prix: "Wenn es morgen noch fünf, sechs Grad wärmer wird, dann kann es schwierig werden, eine gute Pace zu fahren. Ich glaube, dass das der Schlüssel für das Rennen wird. Zu heute kann ich sagen, dass ich mich sehr über die Pole-Position an meinem Geburtstag freue. Es ist ein großartiger Tag."

Obwohl der Vorderreifen am Limit ist, ist für Lorenzo die Reifenwahl für das Rennen klar: "Ich glaube, dass alle Fahrer die gleiche Reifenkombination verwenden werden, nämlich einen weichen Hinter- und einen harten Vorderreifen. Der harte Vorderreifen ist aber dennoch etwas zu weich für diese Bedingungen. Nach drei Runden wird es deshalb schwierig sein, das Tempo zu halten."

In der Hitze wird es auch ein physisch anstrengender Grand Prix: "Die Strecke ist auch ein Test für den Körper. Austin war für mich aber schlimmer. Hier fahren wir aber mehr Runden, weil die Strecke kürzer ist. Die Bremspunkte sind weniger anstrengend als in Austin." Aufgrund des Streckenlayouts ist das Feld auch näher zusammengerückt. Deshalb stellt sich Lorenzo auf einige Zweikämpfe ein.

"Wir sehen zwischen Katar, Austin und Jerez Unterschiede, denn hier waren die Zeitabstände enger und es war ein enger Kampf um die Pole-Position. Die CRT-Motorräder sind auch den Prototypen auf den Fersen. Ich finde, das ist eine Überraschung. Ich schätze, dass das Rennen hart umkämpft sein wird."

Fotoquelle: Yamaha

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