Valeintino Rossi hat für das Rennen den Reifenverschleiß im Blick

MotoGP 2013

— 04.05.2013

Rossi: "Es ist wichtig, dass ich in den Top 5 bin"

Minimalziel erreicht: Valentino Rossi startet in Jerez vom fünften Startplatz - Der Umgang mit dem Hinterreifen wird für das Rennen entscheidend sein

Valentino Rossi eroberte für den Grand Prix in Jerez den fünften Startplatz. Das war sein bestes Qualifyingergebnis in diesem Jahr. Ganz nach Plan ist es für den Yamaha-Fahrer aber nicht gelaufen, denn in seinem ersten Angriff war die Runde nicht optimal und am Ende stürzte er noch in Kurve elf. Abgesehen von Materialschäden an der Yamaha überstand der Italiener den Sturz unverletzt. Der Rückstand auf seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo betrug 0,627 Sekunden. Generell ist Rossi mit dem Tag zufrieden.

"Das ist mein bestes Qualifying in dieser Saison. Ich war das gesamte Wochenende schnell und auch die Strategie war perfekt. Ich bin zu Beginn hinausgefahren und ich hatte keinen Verkehr. Beim zweiten Reifensatz warteten andere Fahrer auf mich. Ich wusste aber, dass ich schneller fahren kann, also griff ich trotzdem an. Das war die richtige Entscheidung", berichtet Rossi das Qualifying aus seiner Sicht.

"Am Ende war es ein recht guter Tag für uns. Am Vormittag und auch am Nachmittag sind die Trainings nicht so schlecht verlaufen. Wir waren immer in den Top 5. Das war unser Mindestziel und ist sehr wichtig für das Rennen", so Rossi, der zuletzt im Jahr 2009 in Jerez gewonnen hat. Das Qualifying wurde nur durch den Sturz etwas getrübt: "Leider bin ich am Ende in einer schnellen Kurve gestürzt. Glücklicherweise bin ich in Ordnung, kein Problem. Es gibt nur Schäden am Motorrad. Wichtig ist, dass mir nichts passiert ist. Ich bin bereit für das Rennen."

"Es ist wichtig, dass ich in den Top 5 bin, aber ich hätte es auch besser machen können. In der ersten schnellen Runde hatte ich ein ähnliches Problem in dieser Kurve und habe zwei bis drei Zehntelsekunden verloren. Andernfalls hätte ich es vielleicht in die erste Startreihe geschafft, oder Crutchlow für Platz vier überholt. Es ist aber wichtig, dass ich in den Top 5 bin, denn wir fahren ein höheres Tempo als die anderen Jungs. Der Start wird morgen entscheidend sein, damit ich in den Top 5 bleibe", blickt er voraus.

"Dann müssen wir den Rennrhythmus verstehen. Ich glaube, dass alle mit dem weichen Hinterreifen fahren werden. Deshalb wird der Rhythmus in den ersten Runden sehr hoch sein. Dann müssen wir sehen, wie es sich in der zweiten Rennhälfte entwickelt, denn die Reifen sind nicht einfach zu kontrollieren. Nach einigen Runden werden die Reifen schmierig, wenn ähnliche Temperaturen wie heute herrschen."

Feinabstimmung für das Rennen

"Das Rennen ist mit 27 Runden auch sehr lang. Deshalb muss man an der Balance, am Hinterreifen und der Heckpartie des Motorrades arbeiten, damit man schnell ist. Der Hinterreifen darf dabei aber nicht zu hart verschlissen werden, damit man noch ein gutes Tempo fahren kann." Vom Freitag auf Samstag wurden einige Veränderungen an der M1 vorgenommen, die sich positiv ausgewirkt haben.

"Wir haben eine recht gute Balance gefunden. Damit bin ich zufrieden. Die Hauptprobleme haben wir behoben. Jetzt müssen wir an der Dämpfung und der Elektronik arbeiten, damit wir den Hinterreifen so gut wie möglich schonen. Die Balance des Motorrades ist sonst recht gut. Ich glaube, dass morgen alle Fahrer mit dem Grip am Hinterreifen am Limit sein werden. Man muss schnell fahren, darf aber nicht zu schnell sein, weil man den Reifen schonen muss."

Rossi sprach viel über die Reifen. Das war auch ein Grund, warum es am Samstag so viele Stürze gab. "Zu Beginn des Vorjahres hat Bridgestone die Karkasse des Reifens geändert, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Es ist eine weichere Karkasse", erläutert Rossi. "Die Motorräder sind jetzt aber schwerer als die alten 800er. Wenn es heiß ist und man den Vorderreifen pusht, dann ist man dem Limit näher. Ich denke, dass wir aus diesem Grund viele Stürze gesehen haben."

Fotoquelle: Yamaha

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