Dani Pedrosa feierte einen wichtigen Erfolg gegen Jorge Lorenzo und Marc Marquez

MotoGP 2013

— 05.05.2013

Pedrosa jubelt: "Ein unglaubliches Gefühl"

Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa strafte alle Kritiker Lügen und gewann mit einer überzeugenden Leistung sein Heimrennen in Jerez

Dani Pedrosa hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet und in Jerez einen wichtigen Prestigeerfolg gefeiert. Nachdem er es in Katar nicht auf das Podium geschafft hat und in Austin von seinem neuen Honda-Teamkollegen Marc Marquez in den Schatten gestellt worden war, geriet Pedrosa in in die Kritik. Ein Befreiungsschlag war nötig und diesen lieferte er vor heimischem Publikum ab. Im ersten Renndrittel blieb er Yamaha-Konkurrent Jorge Lorenzo dicht auf den Fersen. In der fünften Runde machte er das entscheidende Überholmanöver gegen den Weltmeister und Pedrosa konnte sich in der Folge den nötigen Vorsprung herausfahren.

Von da weg verwaltete Pedrosa ein Polster von einigen Sekunden bis ins Ziel. Die Freude über seinen insgesamt 46. Grand Prix-Sieg war dem Vizeweltmeister anzusehen. "Es war ein beeindruckendes Rennen. Ich weiß nicht, wie viele Leute genau hier waren. Aber es war überall voll. Die letzte Runde war eindrucksvoll", schwärmt er von den über 111.000 spanischen Fans an der Strecke. "Es ist ein unglaubliches Gefühl, hier zu gewinnen."

"Für die Meisterschaft ist es auch sehr gut. Es war ein schwieriges Wochenende, weil die Reifen zu weich waren", merkt Pedrosa an. "Ich bin ein cleveres Rennen gefahren. Ich musste in jeder Runde pushen, aber gleichzeitig auf die Reifen aufpassen. Sie waren nicht optimal. Es war ein schwieriges Wochenende. Durch die Bedingungen auf der Strecke und den Reifen war es nicht einfach, ein Setup zu finden, mit dem man zufrieden sein konnte. Ich denke, dass alle zu kämpfen hatten. Es war eine Erleichterung."

Pedrosa konnte noch die entscheidenden Zehntelsekunden herausquetschen, die Lorenzo nicht fand. "Zu Beginn waren wir alle recht schnell. Es gab einige Stellen, an denen er stärker war und an anderen hatte ich Vorteile", vergleicht er sich mit dem Yamaha-Piloten. "Dann war ich in Führung. Das Tempo war nicht schlecht. Ich wollte sanft fahren, um die Reifen zu schonen. Ich konnte gute Rundenzeiten fahren und das Rennen bis zum Ende kontrollieren."

In Austin hatte Pedrosa nach dem Rennen Schmerzen im linken Arm. Wie war es nun? "Ich habe mich nach Austin ein bisschen mit meiner Hand beschäftigt. Es ist noch nicht zu 100 Prozent perfekt, fühlte sich aber deutlich besser an. Das Layout auf diesem Kurs ist physisch nicht so anstrengend", sagt er diesbezüglich. Nun ist der Blick nach vorne gerichtet. Pedrosa ist wieder an der Spitze. In der WM liegt er drei Punkte hinter Marquez auf Rang zwei.

"Man muss sich in jedem Rennen neu konzentrieren, damit man immer eine Chance hat. Die Meisterschaft wird das gesamte Jahr über sehr interessant sein", stellt er sich auf einen engen Schlagabtausch mit Lorenzo und Marquez ein. Das nächste Rennen findet in zwei Wochen in Le Mans statt. Im Vorjahr war Honda im Trockenen sehr stark, doch im Regenrennen dominierte Lorenzo mit seiner Yamaha.

Was erwartet Pedrosa in Frankreich? "Le Mans ist eine komplett andere Strecke. Es ist dort immer recht frisch. Vielleicht haben wir in diesem Jahr etwas Sonne. In den vergangenen Jahren regnete es die ganze Zeit. Wir müssen sicherstellen, dass das Motorrad dort gut funktioniert." Bevor die MotoGP-Gemeinde ins Nachbarland weiterreist, wird am Montag noch in Jerez gearbeitet.

"Am Montag haben wir hier einen Test und werden sicher ein paar Einstellungen probieren. Ich denke nicht, dass wir neue Teile dabei haben. Andere Setups nach dem Rennen zu testen ist meist recht interessant. Ich denke, dass wir auch etwas finden könnten, das uns in Le Mans hilft", ist Pedrosa optimistisch.

Fotoquelle: Repsol

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