Aleix Espargaro konnte Ducati-Pilot Michele Pirro hinter sich lassen

MotoGP 2013

— 06.05.2013

Espargaro ärgert in Jerez die Prototypen

Aspar-Pilot Aleix Espargaro war auch in Jerez bester CRT-Pilot - Teamkollege Randy de Puniet stürzt und verliert in der Fahrerwertung langsam den Anschluss

Bereits vor dem Rennwochenende in Jerez war klar, dass die CRT-Piloten auf dem winkligen Kurs eine echte Bedrohung für die Prototypen im Mittelfeld darstellen. Durch die extraweichen Reifen von Bridgestone, die exklusiv den CRT-Fahrern zu Verfügung standen, hatten die von der Leistung etwas benachteiligten Claiming-Rule-Vertreter einen Extra-Bonus. Aspar-Pilot Aleix Espargaro musste sich im Qualifying zwar Hecotr Barbera geschlagen geben, war im Rennen aber wieder deutlich bester CRT-Pilot.

"Ich hatte ein schönes Rennen. Am Samstag war ich nicht zufrieden mit mir selbst, weil ich das Q2 verpasst hatte. Ich wusste, dass wir hier schnell sein können. Dass wir nicht das erwartete Niveau erreicht hatten, enttäuschte mich", gesteht der Spanier. "'Aspar' sagte mir in der Startaufstellung, dass ich ruhig bleiben muss. Das war der beste Weg, um ein gutes Rennen zu zeigen."

Doch als Espargaro vor sich die Werks-Ducati von Andrea Dovizioso sah, war Schluss mit Besonnenheit. "Ich muss gestehen, dass ich es probierte, als ich bemerkte, dass ich direkt hinter Dovizioso war. Ich bin sehr froh. Es ist toll, ein Rennen so weit vorne mit solch einem tollen Gefühl zu beenden. Einige Male konnte ich an ihm vorbeigehen. Es war ein wirklich hartes Rennen."

Schlussendlich kam Espargaro als Neunter durchs Ziel. "In den letzten Runden waren die Reifen komplett am Ende. Ich rutschte nur herum. Es hat sich aber gelohnt. In den ersten drei Rennen konnten wir den Rückstand verringern. Jedes Mal läuft es besser. Ich bin sehr zufrieden, weil wir gut arbeiten", bemerkt er. "Ich möchte dieses tolle Ergebnis Jorge (Martinez; Anm. d. Red.) widmen, weil er auf diesem Kurs das erste Rennen der Geschichte gewann."

Teamkollege Randy De Puniet hatte in Jerez weniger zu lachen. Der Franzose tat sich auch beim dritten Rennen der Saison schwer, seinem Teamkollegen zu folgen. Im Rennen stürzte der ehemalige Prototypen-Pilot zeitig. "Es war schade, dass ich gestürzt bin, weil ich einen guten Start hatte. In Kurve neun verlor ich die Front, als ich die Bremse löste", berichtet de Puniet.

"In der Runde vorher erhielt ich einige Warnungen, ich wollte das Motorrad als so sanft wie möglich abbremsen. Doch als ich es verlor, konnte ich nichts mehr ausrichten. Ich machte einen Fehler und der führte dazu, dass ich das Motorrad verlor. Die Bedingungen waren hart. Es war sehr warm und die Reifen hatten stark zu leiden. Wir sahen viele ähnliche Stürze von anderen Fahrern", so de Puniet.

Fotoquelle: Aspar

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