MotoGP 2013

— 07.05.2013

Yamaha und die Frage nach dem richtigen Chassis

Jorge Lorenzo und Valentino Rossi fuhren am Montag in Jerez Vergleichstests mit zwei Chassis - Rossi überlegt noch, welches er in Le Mans einsetzt



Beim Montagstest in Jerez verloren die Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo (3.) und Valentino Rossi (5.) gut 0,1 beziehungsweise knapp 0,6 Sekunden auf die Bestzeit von Marc Marquez (Honda). Sowohl der amtierende Weltmeister aus Spanien als auch der Yamaha-Rückkehrer aus Italien fuhren Vergleichstests mit zwei verschiedenen Chassis-Spezifikationen der M1.

"Wir haben hier beide Chassis verglichen, um herauszufinden, welches wir bei den kommenden Rennen einsetzen wollen", erklärt Lorenzo und fügt nach 81 Runden vielsagend hinzu: "Ich habe mich entschieden." Um welches Chassis es sich dabei handelt, will der Spanier allerdings nicht verraten. Nur soviel: "Wir haben hier etwas gefunden, dass es uns erlaubt, konstantere Rundenzeiten zu fahren, wenn die Haftung der Reifen nachlässt. Das ist positiv." Neben verschiedenen Einstellungen an beiden Bikes probte der amtierende Weltmeister am Montag einige Starts.

Auch von Seiten des Teams gibt man sich bedeckt. "Wir haben zwei verschiedene 2013er-Rahmen verglichen. Die Unterschiede liegen ziemlich nah beieinander und wir haben bisher nicht herausgefunden, welches besser ist", so Yamaha-Teamdirektor Massimo Meregalli gegenüber 'MotoGP.com'. "Man kann nicht viel sehen, da die Rahmen identisch sind. Natürlich ist deren Innenleben unterschiedlich, aber ich kann nicht sagen was, weil ich es wirklich nicht weiß. Dafür müsste man die Japaner fragen", gibt sich der Italiener unwissend.

"Unterm Strich war es ein guter Test, der wichtig war, um das neue Chassis zu verstehen", findet Rossi, sieht in der neuen Spezifikation aber keinen Quantensprung: "Wir haben jede Menge Vergleiche angestellt. Alles in allem gibt es hinsichtlich der Performance aber kaum Unterschiede, denn in einigen Bereichen ist das neue Chassis besser, in anderen schlechter."

"Wir möchten gern ein Basis-Setup für nur ein Chassis festgelegen, um Rahmen-Wechsel während der Rennwochenenden zu vermeiden", unterstreicht Meregalli den Hauptzweck des Montagstests aus Yamaha-Sicht. Ob Rossis Wahl für den Grand Prix von Frankreich in Le Mans (19. Mai) mit der von Lorenzo identisch ist, bleibt abzuwarten.

Fotoquelle: FGlaenzel

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