Laut Andrea Dovizioso passt die Charakteristik der Ducati zu Mugello

MotoGP 2013

— 10.05.2013

Ducati absolviert positiven Test in Mugello

Ducati hat eineinhalb Testtage in Mugello absolviert - Andrea Dovizioso und Nicky Hayden bereiteten sich auf den Heim-Grand-Prix vor

Bei Ducati wird derzeit fieberhaft gearbeitet. Über Nacht wird man den Rückstand auf die japanische Konkurrenz nicht verkürzen können. Deshalb lautet das Motto: Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit. Im Anschluss an den Grand Prix von Spanien stand am Montag ein Testtag in Jerez auf dem Programm. Anschließend reiste die Mannschaft nach Italien weiter, wo am Mittwoch und Donnerstag in Mugello getestet wurde. Mugello ist von Ducati als Teststrecke nominiert. Die beiden Stammfahrer Andrea Dovizioso und Nicky Hayden konzentrierten sich mit Blick auf den Grand Prix, der am 2. Juni stattfindet, auf die Suche nach der optimalen Abstimmung.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn man auf das Vorjahr blickt. Ducati hatte auch mit dem Wetter Glück, denn es herrschten perfekte Bedingungen und es wurde an den eineinhalb Tagen viel gefahren. Dovizioso drehte am Mittwoch 42 Runden und am Donnerstag 54. Hayden kam auf 29 beziehungsweise 60 Umläufe. Sie fuhren mit der harten und weichen Reifenmischung von Bridgestone, die auch für das Grand-Prix-Wochenende vorgesehen sind.

"Es waren interessante eineinhalb Tage, weil die Bedingungen für einen Test sehr gut waren", sagt Dovizioso zufrieden. "Es war recht warm und am Nachmittag waren die Temperaturen ähnlich wie beim Grand Prix. Es waren also richtige Rennbedingungen. Die Rundenzeiten waren nicht so schlecht, aber wir müssen unsere Pace verbessern. Es ist allerdings schwierig die Zeiten zu vergleichen, weil wir keine Referenzen haben. Trotzdem muss ich sagen, dass diese Strecke besser zur Charakteristik der Ducati passt."

Dovizioso war zum ersten Mal mit der Desmosedici in Mugello unterwegs. Dagegen hat Hayden schon unzählige Runden dort abgespult. "Ich war mir nicht sicher, wie es mit meinem Handgelenk laufen würde, aber es war besser als in Jerez", meint Hayden über seine immer noch geschwollene rechte Hand. "Wir sind nicht so viele Runden gefahren, aber zum ersten Mal seit langer Zeit hatten wir tolles Wetter in Mugello. Wir konnten einige Dinge beim Chassis und der Geometrie ausprobieren, die wir schon bei den ersten drei Rennen testen wollten."

"Dazu gab es noch einige Dinge bei der Elektronik. Wir kennen jetzt unser Tempo, wenn wir in einigen Wochen mit allen anderen Teams hier sein werden. Ein großer Dank geht ans Team, denn es ist nicht einfach, wenn man ein Rennwochenende absolviert, dann einen Testtag und dann zusammenpackt und weitere eineinhalb Tage in einem anderen Land testet. Hoffentlich hilft uns das am Rennwochenende, damit wir unsere Fans stolz machen können." Rundenzeiten wurden von Ducati nicht veröffentlicht.

Neben den beiden Stammfahrern war auch Michele Pirro im Einsatz. Der Italiener wird beim nächsten Rennen in Le Mans den verletzten Ben Spies vertreten. In Frankreich wird Pirro die normale Ducati des Pramac-Teams fahren und nicht das neue Labor-Bike. Aus diesem Grund bereitete sich Pirro für seinen zweiten Einsatz in diesem Jahr vor. Testfahrer Franco Battaini fuhr in Mugello mit diesem neuen Labor-Bike.

Fotoquelle: Ducati

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