Hector Barbera will von einem Schlägertyp-Image nichts wissen

MotoGP 2013

— 13.05.2013

Barbera nach Hotelstreit: "Für mich ist die Sache erledigt"

Avintia-Pilot Hector Barbera nimmt Stellung zum Gerichtsurteil in Folge des Streits mit seiner inzwischen Ex-Freundin und will sich auf das Rennfahren konzentrieren

In Folge eines gewalttätigen Streits ist Hector Barbera vor wenigen Tagen vom Gericht in Jerez de la Frontera zu einer Strafe verurteilt worden, die er in Form von Sozialstunden ableisten wird. Am Donnerstagabend der vergangenen Woche hatten sich der Spanier und seine inzwischen Ex-Freundin in einem Hotel nahe der Rennstrecke von Jerez, wo vier Tage zuvor der Grand Prix von Spanien stattfand, gegenseitig angegriffen und verletzt.

"Aufgrund unterschiedlicher Darstellungen in verschiedenen Zeitungen und Medien möchte ich die Fakten darlegen, wie sie sich am Abend des 9. Mai zugetragen haben", teilt Barbera auf seiner Facebook-Seite mit. "Ich bin natürlich überhaupt nicht stolz auf das, was passiert ist und möchte mich bei allen Leuten, insbesondere meiner Familie, meinen Freunden und meinen Teammitgliedern entschuldigen", so der Avintia-Pilot, dessen Start beim Grand Prix von Frankreich am kommenden Wochenende als gesetzt gilt.

"Ich muss meinen Verpflichtungen nachkommen", macht Barbera deutlich, dass er die Sozialarbeit ableisten wird, stellt aber gleichzeitig klar: "Ich fühle mich als angegriffene Seite." So seien sowohl er selbst als auch seine ehemalige Lebensgefährtin von Ärzten untersucht worden. Aus Rücksicht heraus möchte der Spanier aber keine weiteren Details kundtun, außer, dass beide Parteien die Entscheidung des Gerichts von Jerez angenommen haben.

"Ich und meine Ex-Partnerin haben die Entscheidung des Gerichts sofort akzeptiert, um somit nicht nur den Rechtsstreit zu beenden, sondern auch die unfairen Angriffe in sozialen Netzwerken, wo mir mit Meinungen, die weit von der Realität entfernt und nur auf unbestätigten Gerüchten basierten, Schaden zugefügt wurde. Ich bin eines von drei Kindern in unserer Familie und wir wuchsen gemeinsam mit den Werten Respekt, Fairness und Liebe auf. Mir würde es niemals in den Sinn kommen, einer Person - ganz gleich ob Frau oder Mann - Schaden zuzufügen. Ich bin ganz klar ein Gegner jeder Art von Misshandlung", so Barbera.

"Für mich ist die Sache damit erledigt und ich möchte mich genau wie vorher nun voll und ganz auf meine sportliche Karriere konzentrieren", hält der Avinita-Pilot, der den Grand Prix von Spanien in Jerez auf Platz zwölf beendete und in der Gesamtwertung auf Rang 14 geführt wird, abschließend fest.

Fotoquelle: Avintia

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