Valentino Rossi und Jorge Lorenzo möchten in Le Mans um den Sieg kämpfen

MotoGP 2013

— 14.05.2013

Yamaha will in Le Mans endlich wieder siegen

Nach den Honda-Siegen in Texas und Spanien möchten Jorge Lorenzo und Valentino Rossi beim vierten WM-Lauf der Saison endlich wieder ganz oben stehen

Nach dem dominanten Saisonauftakt in Katar musste Yamaha bei den Rennen in Austin und Jerez Federn lassen. Dass man in Texas vermutlich nicht um den Sieg kämpfen kann, ahnte das Team bereits nach dem schwierigen Vorsaison-Test im März. Doch die Niederlage in Jerez tat weh. Bei deutlich kühleren Bedingungen dominierte Yamaha den Winter-Test auf der winkligen Traditionsstrecke. Beim Rennen konnte man mit Sieger Dani Pedrosa nicht mithalten.

Dadurch kommt Weltmeister Jorge Lorenzo nur noch als WM-Dritter nach Le Mans. Auf WM-Leader Marc Marquez fehlen aber nur vier Punkte. Valentino Rossis Rückstand beträgt bereits 18 Zähler. Nach dem starken Rennen in Katar verpasste der neunmalige Weltmeister in Texas und in Jerez das Podest deutlich. Wie Teamkollege Lorenzo konnte der "Doktor" in Le Mans aber bereits drei MotoGP-Siege feiern. Zudem war Rossi einmal bei den 125ern siegreich, während Lorenzo einen Sieg bei den 250ern feiern konnte.

Lorenzo mag den Kurs in Le Mans

"Nun geht die Reise nach Frankreich, nach Le Mans, einem besonderen Kurs, der sich stark von dem in Jerez unterscheidet", bemerkt Lorenzo. "Ich freue mich, dort zu fahren. Ich komme nach dem Ergebnis von Jerez sehr motiviert dorthin. Vermutlich erwarteten wir, dass es besser läuft, doch durch die extreme Hitze auf der Strecke hatten wir deutlich mehr zu kämpfen als erwartet. Am Testtag nach dem Rennen konnten wir glücklicherweise einige kleine Probleme lösen. Diese Session erlaubte es uns, die größten Probleme vom Sonntag zu verstehen."

"Ich hatte in Le Mans immer gute Ergebnisse. Es werden viele Erinnerungen wach. Im Vorjahr gewann ich mit einem großen Vorsprung vor dem Rest im Regen. Ich fuhr ein perfektes Rennen und machte bei diesen fürchterlichen Bedingungen keinen einzigen Fehler. Ich gewann oft in Frankreich und denke, dass es sowohl für mich als auch die Yamaha M1 eine gute Strecke ist", so Lorenzo.

Rossi hat gute Erinnerungen

Auf der Yamaha des Spaniers und auch auf der M1 von Rossi werden am Wochenende Aufkleber angebracht sein, um an Jean Claude Olivier zu gedenken. Anfang des Jahres kam der ehemalige Yamaha-Mitarbeiter bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er nahm von 1979 bis 1989 für Yamaha an der Dakar-Rallye teil und wurde 1985 Zweiter.

Lorenzos Teamkollege Rossi stand mit Ducati zwei Mal auf dem Podest. 2011 fuhr er im Trockenen unter die Top 3, 2012 gelang ihm im Regen ein starkes Rennen, das ebenfalls mit der Teilnahme an der Podiumszeremonie belohnt wurde. "Le Mans ist eine gute Strecke für mich, weil ich in den vergangenen zwei Jahren sowohl im Trockenen als auch im Nassen auf dem Podium stand", erinnert sich der Italiener.

"Wir hoffen, dass wir das mit der Yamaha auch hinbekommen oder es sogar noch besser machen, weil es eine tolle Strecke für die M1 ist. In Le Mans wird das Wetter sehr wichtig sein, weil es meist recht schlecht ist. Es kann kalt und nass werden", weiß Rossi. "Wir müssen wie immer gut arbeiten und versuchen, das Wetter und die Bedingungen auf der Strecke zu verstehen. Wir werden wie immer versuchen, das Maximum zu geben."

Vorteil Yamaha?

Dass das Layout der M1 liegt, weiß auch Teammanager Wilco Zeelenberg: "Le Mans ist eine der Strecken, die der Yamaha sehr gut liegen. Ich denke, es wird interessant, zu beobachten, wie das Niveau auf der Strecke sein wird und ob wir um den Sieg kämpfen können. Das gelang uns bei den vergangenen zwei Rennen nicht. Wir werden versuchen, das in Frankreich zu schaffen."

"Wir sammelten in Jerez beim Test viele Daten und blicken mit Zuversicht zum Wochenende, es gut zu machen", bemerkt Teamdirektor Massimo Meregalli. "Le Mans war schon immer eine gute Strecke für Yamaha. Aus diesem Grund streben wir an diesem Wochenende die bestmöglichen Ergebnisse an. Es gibt genügend Gründe, das zu schaffen. Wir möchten es auf jeden Fall besser machen als in Jerez. Beide Fahrer erzielten in der Vergangenheit gute Ergebnisse in Frankreich. Das ist wichtig. Hoffentlich ist das Wetter gut, damit es einfacher wird, das Motorrad für Sonntag abzustimmen."

Fotoquelle: Yamaha

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