Cal Crutchlows Yamaha M1 entspricht fast der Spezifikation der Werkschmaschinen

MotoGP 2013

— 15.05.2013

Tech 3 lobt Yamaha-Support

Im Gegensatz zu Cal Crutchlow ist Tech-3-Teamchef Herve Poncharal mit dem Material von Yamaha sehr zufrieden und spricht von "ultra-wettbewerbsfähiger Technik"

Seit den Wintertests in Sepang kritisierte Cal Crutchlow immer wieder die Unterstützung von Yamaha. Bis zum Rennen in Austin behauptete der Brite, das gleiche Material wie 2012 zu haben. Doch Rennleiter Lin Jarvis stellte in der Pressekonferenz vor dem Rennen in Texas klar, dass Tech 3 die gleiche Motor-Ausbaustufe wie das Werks-Team erhält. Zudem wurden auch beim Chassis Modifikationen gemacht. Seitdem ist Crutchlow etwas zurückhaltender geworden, eine richtige Werks-Maschine wünscht sich der Brite dennoch.

"Ich glaube, dass Cal ein Motorrad hat, das dem der offiziellen Fahrer sehr, sehr nahe kommt", bestätigt Tech-3-Teamchef Herve Poncharal gegenüber 'MotoGP.com'. "Kann man sagen, es ist genau das gleiche? Nein, aber Leistungen sind subjektiv und vor allem, wenn es um das Chassis geht. Zum Beispiel verwendet Valentino (Rossi; Anm. d. Red.) nicht immer das gleiche Chassis wie Jorge (Lorenzo). Ein Chassis kann besser oder schlechter zu handhaben sein, abhängig von dem individuellen Empfinden des einzelnen Fahrers."

"Cal hat momentan ultra-wettbewerbsfähige Technik, wie wir mit den von ihm erreichten Ergebnissen in Katar, Texas und Jerez gesehen haben - und nicht nur in den Rennen, sondern auch in der Qualifikation", unterstreicht Poncharal. Crutchlow liegt nach den ersten drei WM-Läufen der Saison 2013 auf Position fünf der Fahrerwertung. Zu Werkspilot Rossi fehlen nur acht Zähler. Damit ist der Brite momentan bester Satelliten-Pilot.

Auch Poncharal ist mit den Leistungen seines Piloten sehr zufrieden und führt diese auf das gute Material von Yamaha zurück: "Er konnte im Vergleich zu den Yamaha-Piloten mehrmals die beste Rundenzeit fahren. In der MotoGP sind die Motoren versiegelt und verschlossen, so kann man nicht genau sagen, was drin steckt, aber unsere Motor-Spezifikationen sind fast identisch mit den Werk-Motoren."

"Zudem befinden wir uns jetzt seit dem ersten Vorsaison-Test in Sepang in der dritten Entwicklungsphase des Chassis. Erstmals testeten wir das Chassis Anfang Februar. Das wurde durch ein Update Ende Februar (für den zweiten Sepang-Test; Anm. d. Red.) und danach bei dem Ein-Tages-Test in Jerez vergangene Woche durch ein weiteres ersetzt", schildert der Franzose. "Ich glaube nicht, dass man sagen kann - und darüber hinaus, glaube ich nicht, dass Cal sagen kann -, dass wir keine aktive Unterstützung erhalten und keine wettbewerbsfähige Maschine haben."

Fotoquelle: FGlaenzel

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