Dani Pedrosa hielt die weiteren MotoGP-Asse knapp in Schach

MotoGP 2013

— 17.05.2013

Le Mans: Pedrosa führt enges Klassement an

Dani Pedrosa (Honda) stellt in Le Mans am Freitag die Bestzeit auf - Das Feld liegt auf dem Bugatti-Circuit sehr dicht beisammen - Stefan Bradl Fünfter

Das zweite Freie Training der MotoGP blieb in Le Mans trocken. Kurz vor Trainingsbeginn fielen über dem Bugatti-Circuit in Frankreich einige Regentropfen, doch die Sonne durchbrach die Wolkendecke. Die Motorrad-Artisten konnten problemlos mit Slicks fahren und an der Abstimmung arbeiten. Aufgrund der Wettersituation entwickelte sich in der Schlussphase eine spannende Zeitenjagd. Sollte das dritte Freie Training am Samstag verregnet sein, entscheidet die heutige Reihenfolge über die Einteilung für das Qualifying.

Deshalb waren am Ende alle Fahrer mit weichen Reifen auf der Strecke und gaben mächtig Gas. Es entwickelte sich eine enge und spannende Zeitenjagd. Die ersten neun Fahrer lagen innerhalb von einer Sekunde. Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa verbesserte seine Bestzeit vom Vormittag um sechs Zehntelsekunden und schraubte die Messlatte auf 1:34,035 Minuten hinunter. Sein Teamkollege Marc Marquez katapultierte sich auf dem zweiten Platz. Der Rookie war lediglich um 0,134 Sekunden langsamer.

Vier Tausendstelsekunden dahinter folgte Superstar Valentino Rossi mit der Werks-Yamaha. Weltmeister Jorge Lorenzo landete auf Platz vier und hatte einen Rückstand von 0,166 Sekunden auf Pedrosa. Lorenzo war mit dem neuen Chassis unterwegs, während Rossi auf die ältere Version setzte. Die Spitze lag sehr eng beisammen. Nach dem verkorksten Wochenende in Jerez meldete sich in Frankreich Stefan Bradl in der Spitzengruppe zurück. Der Deutsche fuhr mit seiner LCR-Honda konstant gute Rundenzeiten und setzte sich auf Platz fünf. Lediglich 0,264 Sekunden fehlten Bradl auf die Spitze.

Im ersten Sektor stellte Bradl die schnellste Zeit auf. Im zweiten Abschnitt war es Rossi und Pedrosa war im dritten und vierten Sektor der Schnellste. Den sechsten Platz belegte der Brite Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha). Auch im zweiten Training zeigte sich, dass Ducati in Le Mans wesentlich besser aufgestellt ist. Der Rückstand wuchs aber auf eine halbe Sekunde an. Andrea Dovizioso wurde vor seinem Teamkollegen Nicky Hayden Siebter. Bereits in den vergangenen beiden Jahren stand Rossi mit der Desmosedici auf dieser Strecke auf dem Podest.

Die Top 10 komplettierten Alvaro Bautista (Gresini-Honda) und Aleix Espargaro (Aspar), der wieder klar der beste CRT-Vertreter war. Sollte es am Samstagvormittag regnen, dann wären diese zehn Fahrer direkt fürs Q2 qualifiziert. Dagegen müssen sich die beiden Prototypen Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) und Andrea Iannone (Pramac-Ducati) im dritten Freien Training noch steigern, wenn sie direkt die Qualifikation für Q2 schaffen wollen.

Smith pflügte wie am Vormittag einmal durch das Kiesbett und wurde Elfter. Iannone stürzte in der Schlussphase und humpelte davon. Erst am vergangenen Dienstag hatte sich der Italiener am rechten Unterarm operieren lassen. Zudem hat er am Knie noch eine Schnittverletzung vom Sturz in Jerez. Hinter den beiden Prototypen folgte Lokalmatador Randy de Puniet (Aspar). Platz 14 belegte Ducati-Testfahrer Michele Pirro, der den verletzten Ben Spies im Pramac-Team vertritt.

Ab Position 16 folgten die weiteren CRT-Vertreter. Das waren in der Reihenfolge Hector Barbera (Avintia), Colin Edwards (Forward), Claudio Corti (Forward), Karel Abraham (Cardion), Danilo Petrucci (Ioda), Hiroshi Aoyama (Avintia) und Yonny Hernandez (PBM). Die Schlusslichter waren die drei Rookies Bryan Staring (Gresini), Michael Laverty (PBM) und Lukas Pesek (Ioda).

Fotoquelle: FGlaenzel

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