Randy de Puniet und Aleix Espargaro bestimmen das Tempo des CRT-Feldes

MotoGP 2013

— 20.05.2013

Aspar: Espargaro obenauf - de Puniet am Boden

Freude und Leid bei Aspar: Während Aleix Espargaro wieder einmal bester CRT-Pilot war, fährt Randy de Puniet nach einem Sturz den zweiten Nuller in Folge ein

Beim Großen Preis von Frankreich in Le Mans, dem vierten Saisonrennen der MotoGP-Weltmeisterschaft 2013, war Aspar wieder einmal das schnellste CRT-Team. Doch nur ein Pilot konnte die Leistung in ein entsprechendes Ergebnis umsetzen. Während Aleix Espargaro mit Gesamtrang 14 wieder einmal die CRT-Wertung gewann, schied Teamkollege Randy de Puniet nach einem Sturz aus und schreibt nach Jerez zum zweiten Mal in Folge einen Nuller.

"Zu Beginn des Wochenendes war es schwierig auf Tempo zu kommen", erklärt Espargaro. "Dieser Kurs war noch nie meine Lieblingsstrecke, und durch die Kälte war es schwierig, ein gute Abstimmung zu finden. Im Qualifying haben wir dann ein gutes Setup gefunden, im Trockenen hätten wir gewusst, was wir zu tun haben", so der Spanier. Doch diese Erkenntnis war im Rennen auf dem Bugatti Circuit nutzlos, denn kurz vor dem Start öffnete der Himmel über Le Mans seine Schleusen und setzte die Strecke unter Wasser.

"Ich war noch nicht im Nassen gefahren, daher haben uns im Rennen einige Überraschungen erwartet", sagt Espargaro. "Obwohl es im Grunde okay war, musste ich über weite Strecken im Rennen mit meinem Motorrad kämpfen, denn die Elektronik hat nicht so gearbeitet, wie ich es erwartet habe", schildert der Spanier. Die Handlingprobleme wurden in Runde sieben offensichtlich, als Espargaro in einer Kurve von der Linie abkam, wodurch er zwei Positionen verlor.

"Das Motorrad rutschte stark herum, und die Traktionskontrolle hat mich behindert", erklärt der 23-Jährige, "aber ich blieb bis zum Ende sitzen und wurde bestes CRT-Motorrad. Wir sind nach vier Rennen auf Platz neun der Gesamtwertung, das Team macht einen super Job und ich bin wirklich glücklich", freut sich Espargaro. "Ich hoffe, wir können so weitermachen."

Alles andere als glücklich war hingegen Teamkollege de Puniet. Zunächst war das Rennen des Franzosen nach Plan verlaufen. "Ich bin gut ins Rennen gestartet und war schnell an Aleix' Hinterrad. Als er von der Linie abkam, nutzte ich den Vorteil, überholte ihn und fuhr dann mein eigenes Tempo", so de Puniet. Doch dann ereilte ihn ein Problem, mit dem gestern in Le Mans auch andere Piloten zu kämpfen hatten: "Gegen Mitte des Rennens bekam ich Sichtprobleme. Mein Visier beschlug und ich konnte nicht mehr klar sehen."

"In Runde 16 habe ich in einer Kurve das Vorderrad verloren und bin gestürzt. Ich war nicht schneller als in den Runden zuvor, daher vermute ich, dass ich eine nasse Stelle erwischt habe, die ich nicht gesehen habe", vermutet der Franzose. "Das nervt mich, denn ich hätte heute bestes CRT-Motorrad sein können. Stattdessen habe ich nun das zweite Rennen in Folge ohne Punkt beendet. Das ist hart, aber müssen weitermachen und uns auf das nächste Rennen konzentrieren."

Fotoquelle: Aspar

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