Der Kawasaki-Motor an Claudio Cortis Motorrad streikte nach sieben Runden

MotoGP 2013

— 20.05.2013

Nullnummer für Forward in Le Mans

Forward reist mit leeren Händen aus Frankreich ab: Colin Edwards verpasst nach Elektronik-Problemen die Punkteränge - Motorschaden bei Claudio Corti

Die Reise nach Le Mans zum vierten Saisonrennen der MotoGP-Weltmeisterschaft 2013 hat sich für das Forward-Team nicht gelohnt. Sowohl Colin Edwards als 16. sowie Teamkollege Claudio Corti, der ausfiel, verpassten im Regenrennen auf dem Bugatti Circuit die Punkteränge. Der US-Amerikaner hatte dabei mit technischen Problemen an seiner FTR-Kawasaki zu kämpfen. "Ich hatte einen guten Start, aber in der ersten Runde ist meine Traktionskontrolle ausgefallen, was mich etwas nervös machte", berichtet Edwards.

Daher war eine gefühlvolle Gashand gefragt, um die CRT-Maschine zu kontrollieren. "Ich wusste, dass ich wie in alten Zeiten fahren musste, was aber kein Problem war - man muss es halt im Handgelenk haben", so der Routinier. "In den ersten beiden Runden musste ich einige haarige Momente überstehen, aber dann bekam ich es immer besser in den Griff." Später bekam der Texaner dann wieder Unterstützung durch die Technik.

"Nachdem ich spürte, dass die Elektronik wieder arbeitete, habe ich alles gegeben", berichtet der Texaner. Doch in der Schlussphase kämpfte Edwards mit zunehmend stumpfen Waffen. "26 Runden mit den weichen Reifen sind auf abtrocknender Strecke sehr hart, in den letzten zwölf Runden ging es nur noch darum, auf dem Motorrad sitzen zu bleiben", so der 39-Jährige, der dennoch Positives aus Le Mans mitnimmt: "Wir haben uns auf Platz 17 qualifiziert, waren im Rennen 16. und haben wichtige Informationen über die Regenabstimmung gesammelt."

Für Teamkollege Corti war das Rennen frühzeitig beendet: "Ich hatte nach dem Rennstart kein gutes Gefühl für das Motorrad und nach nur sieben Runden musste ich wegen eines Motorschadens aufgeben", sagt der Italiener. "Das Rennen lief aber nicht gut, da wir keine Referenzdaten für Regenbedingungen und somit nicht die richtige Abstimmung hatten. Ich denke, ich hätte mit Aoyama und Barbera kämpfen können, aber es sollte nicht sein. Nun freue ich mich auf unser Heimrennen in Mugello."

Fotoquelle: Bridgestone

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