Aleix Espargaro ist derzeit klar der schnellste und beste CRT-Fahrer

MotoGP 2013

— 25.05.2013

Weicher Reifen hilft den CRT-Fahrern

Die CRT-Fahrer haben auch dank der weicheren Reifenmischung den Rückstand auf die Prototypen verkürzt - In den Kurven besteht kaum noch ein Unterschied

Den Claiming-Rule-Fahrern stehen in diesem Jahr weichere Hinterreifen als den reinrassigen Prototypen zur Verfügung. Da die CRT-Motorräder über weniger Motorleistung verfügen, können sie mit weicheren Mischungen besser umgehen als die kraftvollen Prototypen. Zudem will die Dorna mit dieser Maßnahme das Feld näher zusammenbringen. Im Rennen trennen diese beiden Motorradkonzepte immer noch Welten, obwohl in erster Linie Aleix Espargaro hin und wieder die Prototypen ärgern kann.

In Jerez musste sich Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso heftig gegen Espargaro wehren, allerdings hatte der Italiener selbst große Probleme mit seinen Reifen. Hauptsächlich im ersten Qualifying-Abschnitt kämpfen die schnellsten CRT-Fahrer gegen die langsamsten Prototypen. Zuletzt in Le Mans schafften es Espargaro und sein Aspar-Teamkollege Randy de Puniet in den zweiten Qualifikationsabschnitt. Zum ersten Mal drangen zwei CRT-Fahrer in dieser Saison in die Top 12 im Qualifying nach vor.

Speziell Espargaro legt die Latte der CRT-Fahrer hoch und hat schon einigen Prototypen das Fürchten gelernt. Ducati-Werksfahrer Nicky Hayden hat bemerkt, dass Die CRTs auch mit Hilfe der weicheren Reifenmischung aufgeschlossen haben. "Wir haben in Jerez gesehen wie schnell die CRT-Fahrer mit dem weichen Reifen sein können. Speziell auf der kurzen Strecke hilft ihnen das viel. Es gibt in Jerez viele Kurven, wo man lange auf der Reifenflanke fährt. Der weiche Reifen bringt das Feld dadurch sicher näher zusammen", findet der US-Amerikaner.

Prinzipiell ist die ART von Aprilia seit dem Vorjahr nicht groß verändert worden. Die Fortschritte stecken in Details, wie der Optimierung der Abstimmung. Dazu passt der weiche Reifen perfekt ins Konzept. Damit ist das Paket konkurrenzfähig. Lediglich auf langen Geraden wirkt sich das Leistungsdefizit aus. "In den Kurven ist der Unterschied nicht so groß. Sie haben zwar weniger Motorleistung, aber aufgrund des weichen Reifens haben sie mehr Grip und können das Gas früher aufdrehen."

"Sie sind auf der Bremse auch nicht so leicht zu überholen, weil sie später und tiefer in die Kurve hineinbremsen können, weil sie auf der Geraden nicht so schnell sind", geht Hayden ins Detail. "Wenn es lange Gerade gibt, dann man sie einfach überholen. In den Kurven ist das aber nicht der Fall." Dank seiner Konstanz liegt Espargaro nach vier Rennen auf dem neunten Rang und somit noch vor den Prototypen-Fahrern Andrea Iannone, Stefan Bradl und Bradley Smith.

Fotoquelle: Aspar

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