Randy de Puniet drehte bereits Ende 2011 ein paar Runden mit der MotoGP-Suzuki

MotoGP 2013

— 27.05.2013

Honda und Suzuki testen in Motegi für 2014

Während Honda mit zwei Testfahrern am Production-Racer arbeitet, dreht Randy de Puniet erste Runden mit dem neuen Suzuki-Prototypen

Nach vielen Spekulationen und Ankündigungen war es vor einigen Tagen soweit: Randy de Puniet drehte auf dem Grand-Prix-Kurs in Motegi seine ersten Runden mit der neuen MotoGP-Maschine von Suzuki. Ende 2011 verließen die Japaner die Königsklasse und kündigten bereits an, 2014 wiederzukommen. Diesem Versprechen werden die Japaner nun offensichtlich gerecht, auch wenn noch nicht zu 100 Prozent klar ist, dass der neue Prototyp 2014 in der Startaufstellung stehen wird.

De Puniets Testfahrten dürfen aber als Meilenstein angesehen werden. Trotz der wenigen Zeit auf der Strecke konnte der Franzose bereits recht gute Zeiten fahren. Die Kollegen von 'Speedweek' berichten, dass de Puniet mit dem neuen Suzuki-Prototypen 120 Runden abspulte und eine Zeit von 1:47 Minuten fuhr. Zum Vergleich: Dani Pedrosa absolvierte 2012 in Runde vier die schnellste Rennrunde in 1:45.589 Minuten.

Doch nicht nur Suzuki ließ in Motegi für die Zukunft hoffen. Auch Honda war mit dem brandneuen Producation-Racer mit dabei. Die Honda-Testfahrer Takumi Takahashi und Kousuke Akiyoshi sammelten erste Erfahrungen mit dem RC213V-Ableger und fuhren ebenfalls 1:47er-Zeiten. Im Vergleich zum Prototypen, der von Marc Marquez, Teamkollege Pedrosa sowie den Satellitenfahrern Stefan Bradl und Alvaro Bautista eingesetzt wird, wurden beim Kunden-Motorrad Abstriche beim Motor und dem Getriebe gemacht.

So werkelt im Production-Racer zwar ebenfalls ein V4-Motor, doch das Aggregat muss auf die pneumatische Ventilsteuerung verzichten, um den Kaufpreis von etwa einer Million Euro pro Jahr (inklusive Wartungskosten) zu realisieren. Auch das hochkomplexe Getriebe der RC213V, das ohne Zugkraftunterbrechung hochschaltet, wird nicht verfügbar sein. Doch auch ohne den High-Tech der Werks-Maschine scheint das Motorrad konkurrenzfähig zu sein.

"Die Testergebnisse sind besser als erwartet. Besonders die Performance auf der Strecke ist zufriedenstellend. Wir sind zu diesem Zeitpunkt sehr zufrieden und werden bald mehr Einzelheiten bekanntgeben", wird HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto von 'MotoGP.com' zitiert. Beim Nachsaison-Test in Valencia werden die Kunden-Teams erstmals mit der Honda auf die Strecke gehen. Bisher liegen keine Informationen vor, welche Teams auf das Honda-Angebot zurückkommen werden.

Fotoquelle: Honda

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