Valentino Rossi gewann das Mugello-Rennen in der MotoGP von 2002 bis 2008

MotoGP 2013

— 28.05.2013

Kann Yamaha in Mugello zurückschlagen?

Jorge Lorenzo möchte die Enttäuschung von Le Mans in Mugello vergessen machen - Valentino Rossi wünscht sich vor den heimischen Fans ein Podium

Das Yamaha-Team reiste mit großen Hoffnungen nach Frankreich. Doch beim Rennen in Le Mans mussten die Werkspiloten Federn lassen. Jorge Lorenzo fuhr in einem unauffälligen Rennen zu Platz sieben. Teamkollege Valentino Rossi hatte gute Chancen auf einen Podestplatz, stürzte aber und fuhr nur als Zwölfter durchs Ziel. Beim Yamaha-Heimspiel in Mugello streben Lorenzo und Rossi bessere Platzierungen an.

Heimspiel? Richtig, denn das Yamaha-MotoGP-Team ist nur 300 Kilometer von Mugello entfernt beheimatet. Lorenzo und Rossi zählen den schnellen Kurs in Italien zu ihren Lieblingsstrecken. Weltmeister Lorenzo gewann einmal bei den 250ern, holte 2009 und 2010 in der MotoGP zweite Plätze und gewann 2011 und 2012. Rossi beendete den Grand Prix in Mugello 1997 als 125er-Sieger, 1999 als 250er-Sieger und von 2002 bis 2008 als MotoGP-Sieger.

Lorenzo will Punkte aufholen

"Ich freue mich nach der Enttäuschung in Le Mans auf den Besuch in Mugello", bemerkt Weltmeister Lorenzo, der durch das erste Nicht-Top-3-Ergbnis der Saison mit 17 Punkten Rückstand auf Dani Pedrosa nach Mugello kommt. Le Mans tat weh: "Es war ein hartes Rennen für uns und ich möchte in Mugello die Punkte wieder aufholen. Es ist eine gute Strecke für mich. Ich mag den Kurs durch sein Layout sehr. Er hat viele lange und sehr schnelle Kurven."

"Ich habe sehr viele gute Erinnerungen und würde gerne ein gutes Wochenende abliefern. Ich denke, dass es auch für die Yamaha eine gute Strecke ist, um eine gute Leistung zu zeigen. Der Kurs ist beeindruckend zu fahren und auch die Temperaturen sind wie in Jerez recht hoch. Die Fans sind dort ebenfalls sehr leidenschaftlich", lobt der Spanier, der in den beiden vergangenen Jahren den Grand Prix gewinnen konnte.

Doch vor allem die über einen Kilometer lange Start/Ziel-Gerade bereitet Sorgen: "Die lange Gerade ist unsere einzige Schwachstelle. Dort sind unsere Gegner vermutlich stärker als wir, doch grundsätzlich liegt die Strecke unserem Motorrad. Ich kann es kaum abwartet, nach Italien zu kommen und zu fahren. Wir müssen den Rückstand verringern, auch wenn die Meisterschaft lang ist und wir deshalb ruhig bleiben müssen", fordert Lorenzo.

Rossi vor den heimischen Fans auf dem Podium?

"Ich bin sehr froh, dass wir nach Mugello kommen. Ich liebe diese Strecke und bin sehr froh, dort wieder mit Yamaha zu fahren. Es ist ein Kurs, den ich sehr mag", berichtet Altmeister Rossi. Der Italiener rutschte in der Fahrerwertung durch das schlechte Le-Mans-Ergebnis hinter Tech-3-Pilot Cal Crutchlow zurück und ist nur noch drittbester Yamaha-Pilot. "Ein gutes Ergebnis ist wichtig", betont der Italiener, der sieben MotoGP-Rennen in Mugello gewinnen konnte.

"Leider sind wir immer noch nicht schnell genug und müssen uns besonders bei trockenen Bedingungen steigern. Wir müssen hart arbeiten und das Motorrad verbessern. Das Mugello-Rennen wird sicher schwierig, doch wir werden alles Mögliche tun, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Ein Podium wäre sehr schön. Ich denke, dass viele Leute in Mugello sein werden", schildert Rossi. "Ich bin froh. Die Hitze in Mugello ist immer etwas Gutes."

Yamaha muss Honda besiegen

"Nach der Enttäuschung von Le Mans brauchen wir ein gutes Rennen", weiß auch Teammanager Wilco Zeelenberg. "Nach drei Rennen, bei denen wir nicht das gewünschte Tempo finden konnten, werden wir nun versuchen, viele Punkte zu holen, um in der Meisterschaft fokussiert zu bleiben. Wir wissen, dass unsere Gegner sehr stark sind, doch es sind noch 14 Rennen zu fahren. Es ist noch ein recht langer Weg und das erste Rennen, bei dem wir den Sieg holen wollen, ist Mugello. Dieser Kurs liegt Jorge und der Yamaha ziemlich gut. wir hoffen also auf einen guten Start ins Wochenende."

"Ich freue mich sehr auf das Mugello-Rennen", betont Teamdirektor Massimo Meregalli. "Es ist unser erstes Heimrennen und ein sehr schöner Kurs, ein toller Ort und es gibt immer sehr viele Fans. Ich denke, dass mehr Leute kommen werden, um das Rennen zu sehen, da Valentino wieder ein konkurrenzfähiges Motorrad hat. Wir konnten immer gute Ergebnisse auf diesem Kurs erzielen und freuen uns auf ein komplett anderes Ergebnis als in Le Mans. Wir werden das erste Training sehr konzentriert angehen, um übers gesamte Wochenende bestmöglich vorbereitet zu sein. Wir werden dann sehen, was am Sonntagnachmittag passiert."

Fotoquelle: Yamaha

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