Marc Marquez ist der einzige Pilot, der bei allen vier Rennen auf dem Podium stand

MotoGP 2013

— 28.05.2013

Gibt Honda auch in Mugello den Ton an?

Nach drei Siegen in Folge kommen die Honda-Werkspiloten mit viel Selbstbewusstsein nach Mugello: Ist die RC213V der M1 auch in Italien überlegen?

Mit den Siegen in Austin, Jerez und Le Mans haben die Honda-Werkspiloten die Yamaha-Dominanz beim Saisonauftakt in Katar deutlich in den Schatten gestellt. Mit 83 Punkten führt Vizeweltmeister Dani Pedrosa die Fahrerwertung nach den ersten vier Rennen mit sechs Punkten Vorsprung auf Teamkollege Marc Marquez an. Weltmeister Jorge Lorenzo verlor in Frankreich etwas den Anschluss und liegt vor dem Mugello-Rennen bereits 17 Punkte zurück.

"Nach dem Rennen in Le Mans konnte ich mich in dieser Woche ein bisschen ausruhen", berichtet Honda-Pilot Pedrosa, der die beiden vergangenen Rennen gewinnen konnte. "Ich fühle mich körperlich fit. Mugello ist eine schöne Strecke. Ich genieße es sehr, dort zu fahren. Es ist eine schnelle Strecke mit langgezogenen Kurven. Es ist wichtig, ein gutes Gefühl für das Motorrad zu haben."

"Das Wetter ist normalerweise gut. Durch die vielen Fans herrscht eine tolle Atmosphäre. Ich führe die Meisterschaft an, was ziemlich besonders ist. Ich hoffe, dass das Motorrad auch in Mugello gut funktioniert und wir ein gutes Rennen zeigen können", so Pedrosa. Im vergangenen Jahr fuhren die Piloten im Hochsommer auf dem schnellen Kurs in Mugello. In diesem Jahr wurde das Rennen eineinhalb Monate vorverlegt.

Mit etwas mehr als fünf Sekunden Rückstand auf Sieger Lorenzo fuhr Pedrosa 2012 als Zweiter über die Ziellinie. In der Moto2 kam Marquez nicht über Platz fünf hinaus. Der spätere Weltmeister konnte nicht um den Sieg kämpfen und erwartet auch in der MotoGP kein einfaches Rennen. Doch bisher schlug sich Marquez mehr als beachtlich. Er ist der einzige Pilot, der bisher bei allen vier Rennen auf dem Podium stand.

"Ich bin mit dem Rennen in Le Mans sehr zufrieden. Es war eine tolle Erfahrung für mich, im Nassen zu fahren. Doch nun freue ich mich auf Mugello und hoffe auf gutes Wetter. Mugello ist eine schwierige Strecke, vermutlich die schwierigste in der Weltmeisterschaft", betont der Spanier. "Es gibt viele Richtungswechsel, wir müssen also hart arbeiten, um das richtige Setup zu finden. Die folgenden Rennen werden sehr wichtig sein, weil es schwierige Kurse sind und wir konzentriert bleiben müssen. Die anderen Fahrer sind in Mugello sehr schnell. Es wird schwierig für mich, doch ich werde versuchen, 100 Prozent zu geben."

Fotoquelle: Repsol

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