MotoGP 2013

— 29.05.2013

Bridgestone freut sich auf Top-Speed-Festspiele in Mugello

Die lange Gerade, die hohen Temperaturen und der aggressive Belag machen Mugello für Bridgestone zu einem der härtesten Grand Prix der Saison

Reifenlieferant Bridgestone hat beim fünften Rennen der Saison keine einfache Aufgabe vor sich: Mugello ist der Kurs mit dem höchsten Top-Speed und hat dazu viele schnelle Kurven, die für hohe Reifentemperaturen sorgen. Auf der Start/Ziel-Geraden erreichen die MotoGP-Piloten bis zu 350 km/h und belasten den Vorderreifen in der folgenden Bremszone stark. Für die Prototypen hat Bridgestone den mittleren und den harten Hinterreifen vorgesehen. Die CRT-Piloten erhalten den weichen und den mittleren Slick. Vorne stehen allen Fahrern die weiche und mittlere Variante zur Verfügung.

"Jeder im Fahrerlager liebt es, nach Mugello zu kommen, weil der Kurs ein Juwel der MotorGP ist", freut sich Hiroshi Yamada, der Bridgestone-Motorsport-Chef. Der Japaner ist vom Kurs in Italien sehr angetan: "Er ist schnell, technisch anspruchsvoll und liegt in einer tollen Landschaft. Der Kurs ist für die Reifen ziemlich fordernd. Unsere Entwicklungsherausforderung ist es, Reifen anzubieten, die genug Grip und Stabilität haben, um sicher um den Kurs zu kommen und dabei die hohen Temperaturen zu verkraften, die durch die Schräglagen und heftigen Beschleunigungszonen verursacht werden."

"Es ist ein wichtiges Rennen im MotoGP-Kalender und besonders speziell für Ducati, weil es deren Heimrennen ist. Nach deren starkem Le-Mans-Rennen bin ich mir sicher, dass das gesamte Team dieses Wochenende voller Zuversicht angehen wird. Der spannende Auftakt der Meisterschaft half dabei, viele Zuschauer anzuziehen. Ich hoffe, dass an diesem Wochenende eine große und pulsierende Zuschauermasse die lokalen Helden anfeuern wird", so Yamada.

"Mugello ist einer der schnellsten Kurse im Kalender und durch sein technisches Layout mit den vielen Hochgeschwindigkeitskurven und den Streckentemperaturen, die oft über 50 Grad Celsius ansteigen, sehr anspruchsvoll für die Reifen", analysiert Entwicklungs-Chef Shinji Aoki. "Das diesjährige Rennen wird verglichen mit den vergangenen Jahren eher stattfinden, doch die Streckentemperatur könnte dennoch hoch sein." Doch auch für Regen ist Bridgestone bestens gerüstet. Die Japaner bringen den harten Regenreifen nach Mugello und bieten den weichen als Option an.

Doch bisher sieht es danach aus, als ob die MotoGP-Piloten auf trockener Strecke fahren können. "Neben den hohen Temperaturen hat der Asphalt ein recht hohes Haftungslevel und ist ziemlich aggressiv. Zudem gibt es signifikante Höhenunterschiede, die für entsprechende Belastungen für die Reifen sorgen. Die vielen harten Bremszonen, besonders die bergab, fordern einen starken Vorderreifen, während die vielen Hochgeschwindigkeitskurven gute Stabilität und Grip auf der Flanke beim Hinterreifen voraussetzen. Die Höchstgeschwindigkeit, die in Mugello erreicht wird, ist die höchste der Saison und belastet die mittlere Lauffläche des Hinterreifens stark", so Aoki.

Fotoquelle: Honda

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