Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa kommt als WM-Leader zum Mugello-Rennen

MotoGP 2013

— 30.05.2013

Muss Pedrosa erneut sein Regen-Talent beweisen?

Le-Mans-Sieger Dani Pedrosa spricht vor dem Mugello-Auftakt über seine Entwicklung im Nassen: "Habe nun mehr Vertrauen bei diesen Bedingungen"

Viele Jahre lang musste Dani Pedrosa seine Siegchancen begraben, sobald es auf der Strecke nass wurde. Doch seit 2012 kann der Spanier auch bei Regen glänzen. In Le Mans demonstrierte Pedrosa zuletzt seine neu gewonnenen Fähigkeiten im Nassen und holte souverän den Sieg und damit die WM-Führung. Auch in Mugello könnte es regnen. Am Donnerstag vor dem Rennwochenende war es in Italien nass. Für Freitag und Samstag sind weitere Regenschauer angesagt.

"Das Wetter sieht erneut nicht so gut aus. Es wurde bereits erwähnt, dass dieser Sommer nicht so gut wird. Doch in Europa ist es nicht an jedem Wochenende gleich", bemerkt Pedrosa, der die Fahrerwertung nach den ersten vier Rennen anführt. "Die beiden vergangenen Rennen liefen sehr gut. Mugello ist eine Strecke, die ich mag. Ich fahre gerne hier. Die Kurven sind richtig schön und es fühlt sich auf dem Motorrad toll an. Nach den vergangenen zwei Rennen hoffe ich, dass das Motorrad hier auch sehr gut läuft."

"Ich konnte mich in den vergangenen Jahren im Nassen steigern. Ich fahre jetzt besser und habe ein besseres Gefühl. Ich habe mehr Vertrauen bei diesen Bedingungen. Ich muss in jedem Training und Rennen konzentriert bleiben", betont der Spanier, der einen klaren Unterschied feststellen konnte, ob man bei einem Regenrennen vorne oder im Mittelfeld fährt. "Wenn man an der Spitze fährt, ist es gut, doch wenn man mitten im Feld fährt, fühlt es sich nicht so gut an. Aber wenn man vorne ist, ein gutes Gefühl hat und im Nassen so fahren kann, wie man es im Trockenen gewohnt ist, Spaß auf dem Motorrad hat und das Motorrad kontrollieren kann, dann hat man auch im Nassen Spaß beim Fahren."

"Ich hatte viele Jahre lang kein Gefühl für den Regen und wusste nicht, wie ich das Motorrad abstimmen muss. Ich wusste nicht, wie schnell ich fahren kann, ohne Fehler zu machen. Es war ein langer Weg, bis ich es besser konnte", berichtet der Honda-Werkspilot, der bereits 2010 den Sieg beim Italien Grand Prix holen konnte.

Fotoquelle: FGlaenzel

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