Dani Pedrosa konnte am Samstag einen riesigen Sprung nach vorne machen

MotoGP 2013

— 01.06.2013

Pedrosa: "Habe es auf den Punkt gebracht"

Honda findet am Samstag in Mugello den Anschluss: Dani Pedrosa fährt beim finalen Umlauf einen neuen Rundenrekord und holt die Pole-Position

WM-Leader Dani Pedrosa hat nach einem enttäuschenden Freitag am zweiten Trainingstag in Mugello den Anschluss an die Spitze geschafft. Bereits in der Trainingssitzung am Vormittag konnte sich der Spanier deutlich steigern und wurde zu einer immer größer werdenden Gefahr für die bis dahin dominanten Yamaha-Piloten. Im Q2 überraschte Pedrosa kurz vor Schluss Weltmeister Jorge Lorenzo, der sich seiner Pole-Position schon sicher war und holte sich Startplatz eins.

"Es war am Ende ziemlich schwierig, weil mir bewusst war, dass meine bisherige Runde nicht gut genug war. Ich wusste, dass ich nur noch eine Chance habe. Ich war verärgert, weil alle Fahrer nur hinter mir herfahren und selbst nicht das Tempo vorgeben wollten. Ich hatte nur noch einen Versuch und konnte eine gute Rundenzeit fahren", berichtet Pedrosa. "Ich durfte keinen Fehler machen. Ein Fehler und ich hätte meine Zeit nicht verbessert."

"Ich blieb konzentriert und habe es auf den Punkt gebracht und war schneller als im vergangenen Jahr. Wir konnten das Motorrad verbessern", freut sich der Sieger der beiden vergangenen Rennen. "Gestern waren wir nicht so schnell, doch heute wir konnten uns bereits am Morgen verbessern. Ich denke, dass unser Renntempo besser ist. Der Kurs war heute besser als etwas mehr Gummi auf dem Asphalt lag. Auch die Streckentemperatur war höher. Wir müssen aber abwarten, wie die Bedingungen morgen sind."

Zwischenzeitlich wirkte Pedrosa im Qualifying sehr angespannt. Wild gestikulierend beschwerte er sich über die Spielchen seiner Kollegen, die auf ein schnelles Hinterrad warteten. "Wenn sich ein Fahrer an dich dranhängt, dann kann er beim Überqueren der Ziellinie eine schnellere Runde gefahren haben. Wenn man drei Fahrer hinter sich hat, dann sind auf einmal drei Fahrer vor einem. Ich war verärgert, weil ich zu diesem Zeitpunkt keine gute Rundenzeit hatte. Mein Startplatz war also nicht besonders gut. Ich wollte meine Runde in Angriff nehmen, musste aber jeden Versuch abbrechen", berichtet Pedrosa.

Fotoquelle: Repsol

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