Jorge Lorenzo nimmt das Rennen in Mugello von Startplatz zwei aus in Angriff

MotoGP 2013

— 01.06.2013

Lorenzo: "Im Rennen einen Tick schneller"

Der Yamaha-Werkspilot verliert die sicher geglaubte Pole-Position in Mugello in letzter Sekunde und geht davon aus, im Rennen einen kleinen Vorteil zu haben

Weltmeister Jorge Lorenzo begann das Qualifying von Mugello sehr entschlossen. Mit einer niedrigen 1:47er-Zeit setzte sich der Spanier an die Spitze und war sich sicher, diese nicht mehr hergeben zu müssen. Doch Dauerkonkurrent Dani Pedrosa konnte Lorenzo in letzter Minute noch vom Platz an der Sonne verdrängen und sicherte sich mit 69 Tausendstelsekunden die Pole-Position. Lorenzo wirkte etwas enttäuscht, will im Rennen aber dennoch siegen.

"Die erste Startreihe ist immer sehr wichtig. Startplatz zwei ist ein gutes Ergebnis. Doch ich wollte die Pole-Position und erwartete nicht diese Rundenzeit von Dani", gesteht Lorenzo nach dem spannenden Schlagabtausch in der Toskana. "Ich denke, dass seine Runde näher an der Perfektion war als meine. Dennoch war meine Runde gut. Unser Tempo für das Rennen ist sehr gut und vor allem konstant."

"Ich war sehr überrascht, als ich die 1:47.6 in der ersten Runde fuhr. Ich erwartete nicht, dass ich so schnell sein kann. Doch andererseits erwartete ich nicht, dass Dani in seiner letzten Runde so schnell sein würde. Ich rechnete mit der Pole-Position. Manchmal trifft aber nicht das ein, was man sich ausrechnet. Es war nicht genug. Meine beste Runde hat nicht gereicht. Doch ich denke, dass wir am Sonntag ein gutes Tempo fahren können. Wir müssen konzentriert bleiben", fordert Lorenzo.

"Die Yamaha funktioniert hier deutlich besser als auf den Strecken zuvor. Das liegt meiner Meinung nach an dem Fakt, dass es hier keine langsamen Kurven gibt, die man im ersten Gang durchfahren muss. Das hilft uns, nah an den Hondas zu sein", analysiert der Spanier. "Doch sie wurden mit jedem Training immer besser. Wir konnten uns ein bisschen verbessern, doch das hat nicht für die Pole-Position gereicht. Ich denke aber, dass wir im Rennen einen Tick schneller sind."

Am Freitag fuhr Lorenzo vorne und hinten den weichen Reifen. Für das Rennen hat er seine Wahl schon getroffen, wenn sich die Bedingungen nicht ändern: "Wenn es so warm wie heute sein wird, werden alle Fahrer hinten den weichen und vorne den harten Reifen wählen. Wenn es kühler wird, dann wäre der weiche Vorderreifen eine gute Option", erklärt der Yamaha-Werkspilot.

Fotoquelle: Yamaha

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