Ben Spies hat immer noch Schwierigkeiten mit seiner Schulterverletzung aus Sepang

MotoGP 2013

— 01.06.2013

Spies für ungewisse Zeit außer Gefecht

Die Schulterverletzung zwingt Ben Spies beim Grand Prix in Mugello zur vorzeitigen Aufgabe: "Wir wissen nicht, wie lange es noch dauert"

Nachdem Pramac-Ducati-Pilot Ben Spies die Rennen in Jerez und Le Mans auslassen musste, wird er auch in Mugello nicht in der Startaufstellung stehen. Nach dem ersten Trainingstag in der Toskana entschied sich Spies dazu, nicht mehr zu fahren, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. "Ich hatte am Freitag auf der Strecke einige Schrecksekunden, bei denen mir bewusst wurde, dass es noch zu früh ist. Es ist nicht möglich, momentan das volle Potenzial auszuschöpfen", bemerkt er.

"Ich möchte niemanden in einen Fehler involvieren, den ich auf dem Motorrad mache. Gestern hätte ich mich beinahe selbst ins Abseits befördert und ich möchte nicht, dass ich einen anderen Fahrer mitreiße", betont Spies, der sich in Italien und den USA untersuchen lassen möchte. "Es ist für mich ziemlich frustrierend, aber auch für die Fans, das Team und Ducati. Wir wollten vorankommen, doch es war einfach nicht möglich."

"Es ist eine große Enttäuschung, weil ich weiß, wie hart ich in den vergangenen vier oder fünf Wochen gearbeitet habe, damit ich wieder fahren kann. Nach dem zweiten Freien Training war klar, dass es noch nicht geht", berichtet der US-Amerikaner. "Es liegt nicht an den Schmerzen, was es für mich noch schlimmer macht. Mir fehlt die Kraft. Ich kann nicht das machen, was man auf einen MotoGP-Motorrad machen muss."

Das Datum für Spies' Rückkehr ist momentan noch ungewiss: "Es liegt momentan außerhalb meiner Kontrolle. Jeder möchte wissen, wann es soweit ist. Es ist eine dieser Verletzungen, bei der man nicht einfach eine Platte einsetzt und nach zwei Wochen wieder fit ist. Wir wissen nicht, wie lange es noch dauert. Bisher dauerte es bereits länger, als ich erwartet habe. Ich weiß nicht, wann es wieder zu 100 Prozent genesen ist. Ich arbeite hart daran, doch ich kann nicht sagen, wann ich wieder vollkommen fit bin. Ich möchte nicht spekulieren. Es wird noch eine Weile dauern."

Im Vergleich zur Zwangspause nach dem Austin-Rennen möchte Spies dieses Mal anders vorgehen. Wenn er sich bereit fühlt, wird er sich erst einem Praxis-Test auf einem Motorrad unterziehen, bevor er wieder auf die Desmosedici steigt. "Ich werde es vor meiner Rückkehr auf einem Motorrad probieren. Es wird vermutlich kein Grand-Prix-Motorrad sein, doch ich werde einen intensiven Test absolvieren, um zu wissen, ob es geht oder nicht", erklärt er.

"Ich möchte so schnell wie möglich zurückkommen, doch wir werden es nicht überstürzen. Ich werde zurückkommen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Ich werde vermutlich einen Zwei-Tages-Test absolvieren", kündigt der Pramac-Pilot an. "Es wird auf einem Rennmotorrad sein, mit dem ich zwei Tage ans Limit gehen werde."

Fotoquelle: Pramac

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