Lokalheld Valentino Rossi kam am Freitag- nachmittag in Mugello sehr gut zurecht

MotoGP 2013

— 31.05.2013

Rossi schreibt Honda noch nicht ab

Der "Doctor" führt die Zeitenliste am Freitag lange an und beendet den Tag als Zweiter - Hondas Rückstand bewertet der Italiener noch nicht über

Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi präsentierte sich im zweiten Freien Training am Freitagnachmittag in sehr guter Form und führte die Zeitenliste bis kurz vor dem Ende der Session an. Der Italiener wirkt in Mugello sehr motiviert. Passend dazu funktioniert die Yamaha M1 auf dem flüssigen Kurs in der Toskana sehr gut. Honda lag am Freitag eine Sekunde zurück. Und auch Ducati hatte einen großen Rückstand.

"Es war ein guter Tag für mich. Wir hatten mit dem Wetter Glück und hatten eine komplett trockene Session, was sehr wichtig ist. Ich hatte von Beginn an ein gutes Gefühl für das Motorrad. Es war ein gutes Training, weil ich vom Beginn bis zum Ende an der Spitze war", freut sich Rossi, der den Kurs in 1:48.409 Minuten umrunden konnte und damit lediglich 34 Tausendstelsekunden langsamer war als Teamkollege Jorge Lorenzo.

"Die Rundenzeiten sind nicht schlecht und ich habe ein gutes Gefühl für das Motorrad. Wir haben ein paar kleine Änderungen im Training vorgenommen, die eine Verbesserung zuließen. Am Ende probierte ich den harten Reifen, der für Sonntag wichtig sein könnte. Das Tempo war damit recht gut. Wir sind froh", bemerkt Rossi. Im Gegensatz zu Lorenzo testete Rossi den harten Vorderreifen. Dieser soll beim Bremsen mehr Stabilität vermitteln, dafür aber in den Kurven etwas Zeit kosten.

Die komfortable Situation der Yamaha-Piloten möchte Rossi noch nicht überbewerten: "Es war erst der Freitag", warnt der "Doctor". "Ich war auch bei anderen Rennen, wie zum Beispiel in Le Mans, sehr stark am Freitag. Es scheint, als ob wir am Samstag mehr zu kämpfen haben, weil unsere Gegner sich morgen sicher stark verbessern werden. Wir müssen versuchen, uns ebenfalls zu verbessern, um schneller zu werden, damit wir uns an der Spitze behaupten und eine gute Position im Rennen einfahren können."

"Morgen werden wir einige Veränderungen testen", bemerkt Rossi. "Es war auch für das Team ein guter Tag, weil wir Erster und Zweiter waren. Es war also auch ein guter Tag für Yamaha, weil es in den Top 3 drei Yamahas gibt. Doch wie gesagt, es war erst der Freitag. Samstag wird es schwieriger, sich an der Spitze zu behaupten. Ich bin aber zufrieden, weil ich einen guten Rhythmus auf dem Motorrad habe. Wir benötigen nur noch einen kleinen Schritt, um vorne zu bleiben."

Die Honda-Piloten beschwerten sich über zu wenig Haftung. Warum die RC213V so sensibel auf die Bedingungen reagierte, kann Rossi nicht nachvollziehen: "Schwierig zu sagen. Ich weiß es nicht. Die Haftung ist nicht besonders gut, doch mit der Yamaha konnten wir ein gutes Tempo fahren. Wir konnten von Beginn an schnell fahren. Die Hondas haben bereits auf anderen Strecken am Freitag Probleme gehabt. Doch am Samstag waren sie dann konkurrenzfähiger. Sie werden Samstag sicher an der Spitze zu finden sein."

"Ich fühle mich auf dem Motorrad wohl, kann auch stärker bremsen und gut in die Kurven einbiegen. Doch wir haben im Vergleich zu Le Mans keine großen Änderungen vorgenommen. Wie ich bereits sagte, ich war in Le Mans am Freitag sehr gut dabei. Ich war Dritter und sehr nah an den Hondas dran, doch wir wissen, dass wir am Samstag eine Sekunde schneller sein müssen, um die Position zu halten. Dieser Schritt ist sehr wichtig", betont "Vale".

Fotoquelle: FGlaenzel

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