Dani Pedrosa ging ab Rennmitte auf Nummer sicher und kassierte 20 Punkte

MotoGP 2013

— 02.06.2013

Pedrosa: "Es war kein optimales Rennen"

Der WM-Leader kann die Pole-Position beim Grand Prix in Mugello nicht zu einem Sieg umwandeln und muss Jorge Lorenzo im Rennen ziehen lassen

Nach einem schwierigen Start ins Wochenende zum Grand Prix von Italien in Mugello kam Dani Pedrosa mit seiner Werks-Honda immer besser zurecht und fuhr am Samstag auf die Pole-Position. Doch im Rennen tat sich der Spanier schwer, Landsmann Jorge Lorenzo zu folgen. Und auch Teamkollege Marc Marquez wurde für Pedrosa zu einem Problem. Doch durch einen Sturz kurz vor Schluss löste sich zumindest dieses Problem von alleine.

"Es war ein hartes Rennen. Wir waren an diesem Wochenende nicht schnell genug und hatten mit dem Reifen zu kämpfen. Wir hatten nicht genug Grip", berichtet Pedrosa. "Wir mussten das Motorrad für das Rennen ändern. Das Setup war nicht perfekt. Ich konnte mithalten, solange ich genug Haftung hatte. Doch als der Reifen nachließ, bekam ich Probleme. Ich pushte zu sehr und mein Vorderreifen war am Limit. Platz zwei war heute ein Erfolg."

Bereits in Kurve eins verlor Pedrosa die Führung. "Ich hatte einen nicht so guten Start. Ich machte einen heftigen Wheelie. ich versuchte, spät zu bremsen, doch die Bremsen waren etwas zu kalt. Im ersten Moment verzögerte die Bremse nicht besonders gut. Ich verpasste die optimale Linie etwas und war mir bewusst, dass Jorge einen Versuch startet, wenn ich eine weite Linie fahre. Das tat er bereits im Vorjahr. Ich kam auf die Ideallinie zurück und er war nicht da. Ich dachte, dass ich mich erfolgreich verteidigt habe. Doch dann sah ich sein Vorderrad und stellte das Motorrad etwas auf. Wir waren uns recht nah. Es war ziemlich aggressiv für die erste Kurve."

Lorenzo entschuldigte sich für das harte Manöver. Doch Pedrosa hätte ohnehin das nötige Tempo gefehlt, um den Yamaha-Piloten herauszufordern. "Ich begann das Rennen sehr motiviert. Mir war bewusst, dass Jorge von Beginn an schnell sein wird. Ich wollte mit ihm mithalten, was mir auch gelang. Doch dann verlor ich am Hinterrad etwas Haftung und bekam Probleme. In den Kurven und bei den Richtungswechseln wollte das Motorrad einer weiten Linie folgen. Ich nahm also etwas Tempo heraus. Doch ich hatte Marc hinter mir, der im Rennen immer sehr schnell ist. Er ging an mir vorbei, machte aber einen Fehler", berichtet der Vizeweltmeister von 2012.

"Ich hatte an diesem Wochenende viele Probleme. Zu Beginn konnte ich nicht nachvollziehen, warum das so ist. Es scheint, als ob die Reifenflanke hier ein bisschen verändert wurde. Ich hatte einfach keine richtige Haftung. Man befindet auf dieser Strecke lange in Schräglage. Ich konnte oft nicht richtig ans Gas gehen und dadurch fehlte mir der Schwung", bedauert der Honda-Werkspilot. "Es war kein optimales Rennen, aber 20 Punkte sind gut für die Meisterschaft. Wir müssen diese Punkte mitnehmen."

In der Fahrerwertung führt Pedrosa nun vor Lorenzo. Zwölf Punkte trennen die beiden Spanier vor dem zweiten Heimrennen in Barcelona. Im Vorjahr gewann Lorenzo souverän vor Pedrosa. "Barcelona ist ein wichtiges Rennen. Ich mag Barcelona auch als Ort. Im Vorjahr hatten wir ein gutes Rennen", erinnert sich Honda-Pilot Pedrosa. Im Gegensatz zum Vorjahr fährt mit Teamkollege Marquez ein dritter Pilot an der Spitze mit um die Punkte. "Im vergangenen Jahr kämpften Lorenzo und ich um die ersten und zweiten Positionen. Nun kann ein Dritter zwischen uns sein, was ein Vorteil oder auch ein Nachteil sein kann", bemerkt Pedrosa. "Manchmal profitiert man davon, manchmal büßt man dadurch etwas ein."

Fotoquelle: FGlaenzel

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