Hector Barbera konnte sich Randy de Puniet erfolgreich vom Hals halten

MotoGP 2013

— 03.06.2013

Barbera ärgert sich über die Aspar-Piloten

Der Avintia-Pilot ist über die Werksunterstützung der Aspar-Piloten verägert, freut sich in Mugello aber über seinen zehnten Platz - Hiroshi Aoyama muss aufgeben

Das Rennwochenende in Mugello war für Ex-Ducati-Pilot Hector Barbera ein ziemlich erfolgreiches. Mit einem Top-10-Ergebnis ließ Barbera das Avintia-Team jubeln. Einzig Aleix Espargaro war in der CRT-Wertung noch schneller. Da der Aspar-Pilot mit seiner Aprilia-CRT-Maschine einige km/h mehr Top-Speed hatte, sah sich Barbera als wahrer Sieger der CRT-Wertung und schimpfte über die Werksunterstützung, die Aspar durch Aprilia erhält.

"Wir haben ein gutes Rennen gezeigt. Ich bin zufrieden. Es ist das bisher beste Ergebnis, das ich mit diesem Motorrad erzielt habe. Wir konnten in die Top 10 fahren. Ich bin sehr zufrieden und danke dem Team für die Arbeit. Ich bin aber ein bisschen verärgert, dass ich wieder nicht gewinnen konnte, obwohl es ein gutes Rennen war", bemerkt Barbera. "Wir entwickeln uns und das Team gibt 200 Prozent, doch wir kämpfen gegen ein Werk und das ist sehr schwierig."

"Es ist klar, dass wir einige Dinge richtig machen, weil wir sehr weit vor den restlichen CRTs liegen, wenn man die beiden Werks-Maschinen ausklammert. Avintia ist sehr konkurrenzfähig, doch im Moment können wir nicht gewinnen. Ich hoffe, dass der Unterschied zwischen den Motoren in Montmelo nicht so groß sein wird", so der Spanier, der erstmals mit einem CRT-Motorrad in den Top 10 landete.

Teamkollege Hiroshi Aoyama hatte in Italien weniger Grund zur Freude. "Ich hatte starke Schmerzen, doch ich nahm das Rennen in Angriff, weil ich das Rennen beenden wollte. Das war am Ende nicht möglich, weil mich das Knie und die Hand behindert haben. Am Morgen nahm ich Schmerzmittel, um die Schmerzen im Knie zu verringern. Dadurch konnte ich einige Runden fahren", berichtet der Japaner.

"Doch dann verlor ich die Kraft in den Beinen und konnte das Motorrad nicht mehr richtig halten. Es war eine sehr schwierige Situation, ich konnte die Linie nicht mehr halten und entschied mich, das Rennen zu beenden, um einen weiteren Sturz zu vermeiden. Montag werde ich mich einer medizinischen Untersuchung unterziehen und danach versuchen, mich bis Montmelo zu schonen", so Aoyama.

Fotoquelle: Avintia

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