"Fast Freddie" Spencer und Marc Marquez bei einem Sponsorevent in Südfrankreich

MotoGP 2013

— 09.06.2013

Respekt zwischen Marquez und Spencer

Freddie Spencer und Marc Marquez haben in Südfrankreich einen gemeinsamen Tag verbracht - Der dreifache Weltmeister bewundert das Talent des Shootingstars

Die Geschichte hat in diesem Frühling zwei der besten Motorradrennfahrer aller Zeiten miteinander verbunden: Mit dem Sieg in Austin schnappte sich Marc Marquez den Rekord als jüngster Sieger aller Zeiten in der Königsklasse. 31 Jahre lang hielt diese Marke Freddie Spencer, der am 4. Juli 1982 seinen ersten Sieg in der 500er-Klasse gefeiert hat (Belgien). Marquez ist Weltmeister der 125er und Moto2-Klasse. Spencer kürte sich 1983 zum 500er-Weltmeister. Zudem gelang dem US-Amerikaner in der Saison 1985 das Kunststück, Weltmeister in der 250er und 500er-Klasse zu werden.

Als Marquez in Austin gewann, richtete Spencer seine Glückwünsche aus. Am gestrigen Samstag trafen sich die beiden erstmals. Schauplatz war eine Veranstaltung von Alpinestars in der französischen Stadt Bordeaux. Marquez und Spencer tauschten Erfahrungen aus, unterhielten sich mit Fans und schrieben Autogramme. "Ich habe viele Videos von ihm gesehen", sagt Marquez, der im Jahr 1993 zur Welt kam. In diesem Jahr stand Spencer zum letzten Mal in der Startaufstellung. "Mir haben viele Leute erzählt, dass er mir sehr ähnlich war. Er griff immer an", meint der Youngster.

"Wenn man sich ansieht, dass er am Sonntag in zwei Klassen angetreten ist, dann kann ich mir das heute nicht mehr vorstellen." Diese Zeiten sind lange vorbei und die Grand-Prix-Szene hat sich stark verändert. Spencer verfolgt die Rennen mit Spannung und hat das große Talent von Marquez erkannt: "Es ist großartig. Hoffentlich kann Marc den Rekord so lange wie ich halten, über 31 Jahre. Es ist großartig zu sehen, welche Performance Marc zeigt. Es ist toll zu sehen und großartig für den Sport."

Marquez hat in allen drei Klassen bisher 27 Siege gefeiert. Spencer hat in seiner Karriere ebenfalls genau 27 Siege erobert - 7 in der 250er-Klasse und 20 bei den 500ern. Langsam wird auch die Startnummer 93 weltweit ein Symbol. "Meine Startnummer 93 symbolisiert mein Geburtsjahr", erklärt Marquez. Zudem ist auf seinem Helm ein Symbol zu sehen: "Die Ameise ist das stärkste Tier der Welt. Ich habe Bilder gezeichnet und mich für dieses Symbol entschieden."

Fotoquelle: Alpinestars

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