MotoGP 2013

— 12.06.2013

Barcelona: Für Honda-Piloten ein Heimrennen hoch zwei

Dani Pedrosa reist mit der WM-Führung zu seinem Heimrennen nach Barcelona - Teamkollege Marc Marquez trifft neben Dr. Mir auch "Fast Freddie"



Für die beiden Honda-Piloten Dani Pedrosa und Marc Marquez steht das Heimrennen in Spanien beim Großen Preis von Barcelona am kommenden Wochenende (14. bis 16. Juni 2013) im wahrsten Sinne des Wortes vor der Haustür. Pedrosa reist mit 103 Punkten als WM-Führender und mit einem zweiten Platz in Mugello an. Sein Teamkollege Marquez fuhr hingegen in Italien unglücklich, stürzte insgesamt viermal am Wochenende und dürfte es als große, aber schmerzhafte Lernerfahrung verbuchen. In der WM-Wertung liegt der MotoGP-Rookie mit 77 Zählern auf Rang drei und hat 26 Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen.

Dani Pedrosa sagt rückblickend über den vergangenen Grand Prix: "Mugello war ein kompliziertes Rennen. Am Ende mit dem zweiten Platz und 20 Weltmeisterschaftspunkten wegzukommen ist aber ein gutes Resultat. Ich konnte mich seit der Rückkehr aus Italien ein bisschen erholen und jetzt mache ich mich als WM-Führender auf den Weg zu meinem Heim-Grand-Prix in Catalunya", freut sich der 27-Jährige, der zudem seinen 200. Grand Prix bestreiten wird.

"Diese Strecke ist einer der Kurse, wo man länger auf den Reifen bleibt und viele Rechtskurven bewältigen muss", analysiert Pedrosa. "Es ist also wichtig, ein gutes Gefühl mit den Reifen zu haben." Besonders den Freitag hebt der Mann mit der Startnummer 26 hervor, weil da die Grundlage für das Wochenende erarbeitet und geschaffen wird: "Diese Motorräder sind sehr anstrengend gegen Ende des Rennens. Ein Bike dahinzubringen, wo wir es haben wollen, ist also sehr wichtig", betont der WM-Zweite von 2012. Im vergangenen Jahr belegte der Spanier in Barcelona hinter Jorge Lorenzo Rang zwei.

Marquez möchte nach Stürzen sofort wieder angreifen

"Im Allgemeinen ist es eine schöne Strecke mit einer sehr speziellen Atmosphäre", sagt der Mann aus Sabadell über den Kurs von Barcelona und freut sich besonders auf den heimischen Support: "Meine ganze Familie und all meine Freunde kommen und unterstützen mich. Die Fans sind unglaublich." Damit dem Fest in der Heimat nichts mehr im Wege steht, hat Pedrosa noch eine Bitte an Petrus: "Hoffentlich ist das Wetter gut."

Nach seinen Stürzen in Mugello zeigt sich Marc Marquez nach der Diagnose des Arztes erleichtert: "Ich bin entspannter, nachdem ich vergangene Woche bei Dr. Mir war und er mir bestätigte, dass es keine Komplikationen mit meinen Verletzungen gibt. Ich bin auf dem Weg, mich wieder zu 100 Prozent fit zu fühlen." Der 20-Jährige möchte am liebsten sofort wieder angreifen: "Nach dem Unfall in Mugello kann ich es kaum erwarten, bei meinem Heim-Grand-Prix auf mein Motorrand zu steigen."

Wie sein Teamkollege hofft Marquez auf die spanische Sonne am Wochenende, "sodass wir einmal mehr die freien Training-Sessions ausnutzen können." Der Circuit de Catalunya ist für den Mann mit der Startnummer 93 "eine weitere Strecke, wo all die anderen Fahrer viel mehr Erfahrungen haben als ich".

Barcelona für Marquez "außergewöhnlicher"

Seine Gegner werden also laut Marquez, der im vergangenen Jahr an Ort und Stelle Platz drei in der Moto2 belegte, "sehr schwer zu schlagen sein": "Es ist ein Kurs, den ich auch sehr gut kenne, aber nicht mit dem MotoGP-Bike. Gleichzeitig weiß ich, dass alle spanischen Fahrer ihn so gut kennen wie ihren Handrücken. Ich bin also sicher, dass wir ein sehr kompliziertes Wochenende haben werden", stellt er in Aussicht.

Trotz der geringeren Erfahrung möchte sich der MotoGP-Rookie, der eine beeindruckende Saison fährt, nicht verbiegen: "Wir bleiben aber bei unserem eigenen Programm, arbeiten hart und versuchen unser Bestes", gibt er zu Protokoll. Neben Barcelona gibt es noch drei weitere Heimrennen für den Mann aus Cervera, der betont: "Viermal fahren wir auf heimatlichem Boden. Ich mag alle vier Rennen gleich gerne, muss aber zugeben - da es sehr nahe an zu Hause ist und eine Menge Menschen, die ich kenne, sehr nahe an der Strecke leben -, dass dieser Grand Prix vielleicht ein bisschen außergewöhnlicher ist."

Eine Begegnung besonderer Art

Ebenfalls außergewöhnlich war für Marquez eine Begegnung am vergangenen Samstag: "Ich hatte die Chance, Freddie Spencer bei einem Sponsoren-Event zu treffen", berichtet er voller Ehrfurcht. "Ich bin noch sehr jung und kenne ihn nur von Videos. Ich weiß aber, dass er eine echte Legende in der Welt des Motorradsports ist", so Marquez über den Mann, der in der Szene "Fast Freddie" gerufen wird.

"Es war für mich eine große Ehre, ihn zu treffen und mit ihm zu sprechen. Ich denke, er hat es auch genossen, mit mir zu reden", berichtet Marquez bereits etwas forscher. "Du kannst viel von solchen großartigen Fahrern wie ihm lernen. Du musst allerdings wissen, wie man zuhört", sagt er abschließend. Wie gut er zugehört hat, kann Marquez am Wochenende in Barcelona zeigen.

Fotoquelle: FGlaenzel

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Barcelona

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