Vor allem im Qualifying am Samstag will sich Valentino Rossi richtig reinhängen

MotoGP 2013

— 13.06.2013

Rossi: "Ich liebe diesen Kurs"

Yamaha-Pilot Valentino Rossi möchte sich beim Grand Prix in Barcelona vor allem im Qualifying steigern, um nicht wieder im Mittelfeld unter die Räder zu kommen

Durch die beiden vergangenen Rennen ist Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi in der Fahrerwertung bis auf Platz sechs zurückgefallen und fiel nicht nur hinter Markenkollege Cal Crutchlow zurück, sondern hat nach den ersten fünf Rennen auch drei Punkte weniger als Ducati-Pilot Andrea Dovizioso. In Barcelona möchte der Altmeister wieder glänzen. Der Sturz von Mugello ist abgehakt.

"Mir geht es gut. Doch am Montag nach dem Rennen war es schwierig, aus dem Bett zu steigen. Ich spürte überall Schmerzen. Doch es ist kein Problem. Mir tut nur der Hintern ein bisschen weh", erklärt Rossi, der sich in der ersten Runde des Italien Grand Prix mit Gresini-Pilot Alvaro Bautista nicht einig war. Barcelona liegt dem "Doktor". Unvergessen ist das Rennen von 2009, in dem er sich mit Teamkollege Jorge Lorenzo duellierte.

Gibt es 2013 eine Wiederholung? "Wenn Jorge auf mich wartet. Er ist immer so schnell", scherzt Rossi, der sehr gerne auf dem anspruchsvollen Kurs fährt: "Es ist eines der besten Rennwochenenden. Ich liebe diesen Kurs, weil das Layout fantastisch ist und viel Spaß macht, hier mit der MotoGP-Maschine zu fahren. Barcelona ist toll. Das Wetter scheint gut zu werden. Wir sind bereit."

"Mugello war für mich und mein Team mit Ausnahme des Rennens positiv. Doch besonders am Samstagnachmittag müssen wir schneller werden. Ich bin nicht stark genug. Die anderen Fahrer können schneller fahren", gesteht der Yamaha-Werkspilot, der in der laufenden Saison noch nicht in die erste Startreihe fuhr. "Ich musste auch in Mugello aus der dritten Reihe starten. Leider hatte ich beim Start ein Problem und verlor Positionen. Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort."

"Doch davon abgesehen hatte ich in allen Trainings ein gutes Tempo. Wir müssen einen weiteren Schritt machen und dürften maximal bis in die zweite Startreihe zurückfallen. Auf diesem Kurs könnte es klappen. Ich hatte hier immer gute Ergebnisse in der Vergangenheit und die M1 lief hier immer gut", blickt Rossi zurück. "Mein Problem ist, dass es sehr schwierig ist, in den 15 Minuten den richtigen Zeitpunkt zu finden, wann man auf die Strecke gehen soll, um sein Bestes zu geben und seine Rundenzeit zu verbessern."

"Gleichzeitig muss man sehr vorsichtig sein, um nicht den anderen Fahrern dahinter zu helfen. Wenn man schnell ist und zwei oder drei anderen Fahrern einen Windschatten bietet, dann fällt man zurück. Es geht um die richtige Strategie. Man muss versuchen, eine freie Runde zu haben, bei der niemand hinter einem fährt", so Rossi.

Fotoquelle: Yamaha

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